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Deutsche Bank: Fitschen deutet Ausstieg aus Hua Xia an


Wirtschaft  

Fitschen deutet Ausstieg der Deutschen Bank bei chinesischer Hua Xia an

02.09.2015, 12:59 Uhr | dpa-AFX

Bei der Deutschen Bank verdichten sich die Anzeichen für einen Rückzug aus der chinesischen Privatkundenbank Hua Xia. "Es gibt eine Beteiligung, die haben wir immer noch", sagte der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, am Mittwoch bei einer Bankentagung in Frankfurt. Es gebe in dem Land Regeln, an denen auch die Deutsche Bank nicht vorbeikomme. Die meisten internationalen Banken hätten ihre Minderheitsbeteiligungen an chinesischen Instituten bereits verkauft. Fitschen betonte zugleich, dass die Deutsche Bank sich damit keinesfalls ganz aus dem chinesischen Geschäft zurückziehen werde.

Die Deutsche Bank hält knapp 20 Prozent an der Bank Hua Xia, bei der sie 2006 eingestiegen war. Eine Mehrheitsübernahme ist nach chinesischem Recht nicht möglich. Zudem sind Minderheitsbeteiligungen durch die neuen Kapitalanforderungen für Banken unattraktiver geworden. Über einen Verkauf der Anteile wird seit langem spekuliert. Allerdings hielt sich die Deutsche Bank bei der Ankündigung ihrer Neuausrichtung im Frühjahr viele Details wie die Zukunft in China offen. Die Beteiligung an Hua Xia hat nach dem Kurssturz der vergangenen Wochen an den chinesischen Börsen deutlich an Wert verloren.

Ende Oktober will die Deutsche Bank weitere Details ihrer neuen Strategie vorstellen. Zur Zahl des erwarteten Personalabbaus im Konzern wollte Fitschen nichts sagen. "Es geht um Arbeitsplatzabbau, aber wir versuchen, das mit Klarheit zu kommunizieren und die Kollegen darauf vorzubereiten. Das soll erst intern kommuniziert werden." Der neue Co-Chef John Cryan hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Juli die hohen Kosten und das schlechte Image der Bank gerügt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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