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Hewlett-Packard will bis zu 30.000 weitere Jobs streichen


Durststrecke nicht zu Ende  

Hewlett-Packard streicht bis zu 30.000 Stellen

16.09.2015, 13:19 Uhr | AFP, rtr, dpa

Hewlett-Packard will bis zu 30.000 weitere Jobs streichen. Der Copmputer-Riese HP soll wieder auf Kurs gebracht werden - mit massiven Stellenstreichungen. (Quelle: dpa)

Der Copmputer-Riese HP soll wieder auf Kurs gebracht werden - mit massiven Stellenstreichungen. (Quelle: dpa)

Die Schrumpfkur beim Computer-Riesen Hewlett-Packard geht weiter: Im Rahmen der Umstrukturierung will der US-Konzern 25.000 bis 30.000 Stellen in seiner Firmenkundensparte streichen. Der 2012 eingeleitete Stellenabbau soll damit abgeschlossen werden.

Der mit Druckern großgewordene Konzern aus dem kalifornischen Palo Alto spaltet sich derzeit auf: So soll das Computer- und Drucker-Geschäft zum 1. November in einer neuen Gesellschaft gebündelt werden - getrennt von den zukunftsträchtigeren Bereichen mit Computerservern und Datenspeichern für Firmen sowie den sonstigen Dienstleistungen.

Die Aufspaltung soll den einzelnen Sparten zu mehr Wachstum verhelfen. Beide Geschäftsteile sollen an der Börse notiert werden.

Mit den Kostensenkungen will der US-Konzern rund 2,7 Milliarden Dollar einsparen. Zuletzt hatte HP insgesamt 302.000 Beschäftigte. Bei der aktuellen Abbau-Aktion sollten ursprünglich erst 25.000 Stellen gestrichen werden, in mehreren Schritten wurden 55.000 daraus.

Weitere Entlassungen soll es nicht geben, kündigte die aktuelle Konzernchefin Meg Whitman an, die die auf Unternehmens-Services spezialisierte neue Firma HP Enterprise führen wird.

Wandel verpasst

HP antwortet mit einer Aufspaltung und massiven Stellenstreichungen auf den Wandel in der Branche. Das 76 Jahre alte Unternehmen hat erst spät darauf reagiert, dass Kunden verstärkt Smartphones und Tablets statt herkömmlichen Computern kaufen und immer mehr Geschäfte gleich online erledigen.

Ein erneut enttäuschender PC-Absatz sowie eine schwächere Nachfrage von Firmenkunden nach seinen Dienstleistungen setzten dem weltweit zweitgrößten PC-Hersteller nach Lenovo zuletzt zu. Im dritten Geschäftsquartal zu Ende Juli ging der Absatz von PCs und Druckern um 11,5 Prozent zurück. Der Umsatz fiel um acht Prozent auf knapp 25,4 Milliarden Dollar. Damit gingen die Erlöse in 15 von 16 Quartalen zurück. Neben dem massiven Stellenabbau hatte das Unternehmen angekündigt, einen größeren Teil der Arbeit aus Billiglohn-Ländern heraus erledigen zu lassen.

Die Geschäfte mit klassischen PC und Druckern dürften auch "in den nächsten Quartalen" unter Druck bleiben, so das Unternehmen. Für die Aktie von Hewlett-Packard ging es an der Wall Street nachbörslich um 2,3 Prozent nach unten.

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