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Kaufhof: Hudson's Bay plant angeblich Abschaffung von Lebensmitteln


Neuer Besitzer greift durch  

Kaufhof bald ohne Lebensmittel?

17.09.2015, 07:23 Uhr | AFP

Kaufhof: Hudson's Bay plant angeblich Abschaffung von Lebensmitteln. Der neue Besitzer Hudson's Bay greift bei Kaufhof offenbar durch. (Quelle: dpa)

Der neue Besitzer Hudson's Bay greift bei Kaufhof offenbar durch. (Quelle: dpa)

In Kaufhof-Warenhäusern könnten schon bald die Lebensmittelabteilungen geschlossen werden. Das berichtet das "Manager Magazin" über Pläne des neuen Besitzers, das kanadische Handelsunternehmen Hudson's Bay. Außerdem sollten "massiv" Verkaufsflächen an Fremdfirmen untervermietet werden.

Der langjährige Chef der Kaufhauskette, Lovro Mandac, müsse auf Druck der Kanadier noch vor Ende September gehen, berichtete das Magazin außerdem vorab aus seiner neuen Ausgabe. Kaufhof äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Die von dem kanadischen Unternehmen unterzeichnete Sozialcharta schütze die Beschäftigten nicht vor Stellenstreichungen, berichtete das Magazin weiter. Zwar habe Hudson's Bay sich zu einer Vertragsstrafe von fünf Millionen Euro für den Fall einer Warenhausschließung verpflichtet. Entlassungen ohne die Aufgabe von Standorten seien aber nicht mit einer Strafe belegt.

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Kaufhof muss mehr Kosten tragen

Für die mit dem Geschäft übernommenen Kaufhof-Immobilien werde Hudson's außerdem die Mieten vom 1. Oktober an "drastisch" erhöhen, hieß es in dem Bericht. Zusätzlich müsse die Mieterin Galeria Kaufhof künftig für Instandhaltung und Versicherung der Gebäude aufkommen. Der jährliche Mehraufwand betrage insgesamt 48 Millionen Euro. Das sei rund die Hälfte des bisher für das Geschäftsjahr 2015/2016 geplanten Vorsteuergewinns.

Der Mutterkonzern Metro hatte Mitte Juni den Verkauf von Kaufhof an Hudson's Bay für etwas mehr als 2,8 Milliarden Euro bekannt gegeben. Das kanadische Unternehmen erwarb 103 Galeria-Kaufhof-Filialen inklusive der Immobilien von 59 Standorten, 16 Sportarena-Filialen und 16 Warenhäuser von Galeria Inno in Belgien sowie mehrere Logistikzentren, Lager und "sonstige Immobilien".

Der neue Eigentümer versprach, die Kaufhäuser sollten kundenorientierter werden. Er sagte zu, in den nächsten drei Jahren keine Stellen zu streichen und keine Filialen zu schließen.

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