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HypoVereinsbank: Bei HVB sollen 1500 Stellen gestrichen werden


Verwaltung in Hamburg und München  

HypoVereinsbank will 1500 Stellen streichen

18.09.2015, 09:32 Uhr | AFP, rtr, dpa-AFX

HypoVereinsbank: Bei HVB sollen 1500 Stellen gestrichen werden. Stellenstreichungen bei der HVB: "Süddeutsche" berichtet, dass 1500 Arbeitsplätze wegfallen sollen. (Quelle: dpa)

Stellenstreichungen bei der HVB: "Süddeutsche" berichtet, dass 1500 Arbeitsplätze wegfallen sollen. (Quelle: dpa)

Erst hatte die HypoVereinsbank (HVB) die Halbierung ihres Filialnetzes angekündigt - das sollte rund 1500 Arbeitsplätze kosten. Nun steht die deutsche Tochter der italienischen Großbank Unicredit offenbar vor einem weiteren Stellenabbau in gleicher Höhe. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

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Etwa 1500 Arbeitsplätze sollten wegfallen, schreibt das Blatt und beruft sich dabei auf gut informierte Kreise. Betroffen sei vor allem die Verwaltung an den Standorten München und Hamburg. Die finalen Pläne sollen dem Aufsichtsrat Ende Oktober vorgelegt werden. Die Bank wollte den Bericht der Zeitung gegenüber nicht kommentieren.

Konzernmutter fährt neue Strategie

Über die Streichung weiterer Jobs bei der HypoVereinsbank wird seit längerem spekuliert. Erst Anfang September hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Konzernmutter Unicredit den Abbau von mindestens 10.000 Stellen prüfe. Das wären sieben Prozent der Belegschaft. Demnach sollten vor allem Mitarbeiter in Deutschland, Italien und Österreich von diesen Plänen betroffen sein.

Unicredit-Personalchef Paolo Cornetta bestätigte, dass es im Zuge der neuen Strategie zu einem weiteren Personalabbau kommen werde. Genaue Zahlen stünden aber noch nicht fest.

Die Unicredit will die deutsche HVB schlanker aufstellen und Kosten senken. Dies hatte Unicredit-Chef Federico Ghizzoni unlängst im "Handelsblatt" angekündigt. Die Italiener hatten die Münchner vor zehn Jahren geschluckt.

Filialenschließungen kommen hinzu

Die HVB hatte ihrerseits bereits einen umfassenden Umbau ihres Privatkundengeschäfts mit der Modernisierung ihrer Filialen auf den Weg gebracht. Dazu sollen bis Jahresende etwa 240 der zuvor rund 580 Filialen geschlossen werden. Auch hier würden 1500 Stellen wegfallen, allerdings den Angaben zufolge ohne betriebsbedingte Kündigungen.

Seit Beginn der Finanzkrise sind laut SZ allein bei den privaten Banken und Bausparkassen mehr als 20.000 Stellen gestrichen worden, bei den Sparkassen gut 11.000.

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