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Rolls-Royce schockt seine Anleger mit weiterer Gewinnwarnung


Maschinenbauer in Not  

Rolls-Royce schockiert Anleger mit weiterer Gewinnwarnung

12.11.2015, 14:49 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

Rolls-Royce schockt seine Anleger mit weiterer Gewinnwarnung. Blick in ein Rolls-Royce-Triebwerk: Schwache Nachfrage bringt Maschinenbauer in Turbulenzen. (Quelle: dpa)

Blick in ein Rolls-Royce-Triebwerk: Schwache Nachfrage bringt Maschinenbauer in Turbulenzen. (Quelle: dpa)

Der britische Motoren- und Triebwerksbauer Rolls-Royce kommt wegen einer schwachen Nachfrage erneut in Turbulenzen. Konzern-Chef Warren East gab nur wenige Monate nach Amtsantritt seine zweite Gewinnwarnung aus. Es ist nun bereits die vierte des Unternehmens innerhalb gut eines Jahres.

Für das laufende Jahr erwartet der Manager nur noch einen Vorsteuergewinn am unteren Ende der bisherigen Zielspanne von 1,3 bis 1,47 Milliarden Pfund. 

Im kommenden Jahr dürfte der Gewinn um 650 Millionen Britische Pfund (918 Millionen Euro) geringer ausfallen als im laufenden Jahr, kündigte der Rivale von Unternehmen wie General Electric und Pratt & Whitney in London an. Das Wartungsgeschäft schwächele, zudem seien Antriebe für Geschäftsreisejets weniger gefragt. 

Rolls-Royce-Aktie bricht ein

Damit wächst die Sorge um das Kerngeschäft des Maschinenbauers. Die Rolls-Royce-Aktie stürzte nach den Nachrichten regelrecht ab. An der Londoner Börse verlor das Papier mehr als 20 Prozent, in Frankfurt sogar mehr als 23 Prozent. 

Mittlerweile geht das Management davon aus, dass das Ergebnis 2016 voraussichtlich mehr als 30 Prozent unter den Analysten-Erwartungen liegen wird, die bereits im Juli deutlich eingedampft worden waren.

Sanierungsprogramm soll ab 2017 Besserung bringen

"Die Aussichten für 2016 sind sehr schwierig", sagte East. "Das Tempo und die Stärke der Veränderungen in einigen unserer Märkte, in denen es in der Vergangenheit gut gelaufen ist, sind sehr deutlich." Die Fixkosten seien einfach zu hoch, so dass relativ moderate Veränderungen beim Umsatz zu große Belastungen für den Gewinn mit sich brächten. 

Um die Probleme in den Griff zu bekommen, will East nun ein Sanierungsprogramm auflegen, das ab dem Jahr 2017 Einsparungen von bis zu 200 Millionen Pfund (280 Millionen Euro) bringen soll. East erklärte, er habe eine Reihe von Geschäftsfeldern aufgetan, in denen "fundamentale Änderungen" vorgenommen werden müssten. Details zur Straffung der Organisation will er am 24. November bekanntgeben.

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