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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Schluss: Dax zollt jüngster Rally nur moderat Tribut


Börse  

Dax zollt jüngster Rally zum Wochenschluss nur moderat Tribut

27.11.2015, 18:05 Uhr | dpa-AFX

Die Luft scheint erst einmal raus zu sein: Nach seiner jüngsten Rally hat der Dax am Freitag im insgesamt ruhigen Handel moderat nachgegeben. Mit einem Abschlag von 0,2 Prozent auf 11.293,76 Punkte ging der Leitindex aus dem Tag. Auf Wochensicht legte er damit dennoch um 1,6 Prozent zu. Vor allem am Mittwoch und Donnerstag hatte die Vorfreude auf weitere geldpolitische Lockerungen der Europäischen Zentralbank (EZB) den Dax kräftig Auftrieb gegeben.

Das deutsche Börsenbarometer habe sich an diesem Tag angesichts der hohen Kursverluste an den chinesischen Börsen gut behauptet, kommentierte Stratege Andreas Paciorek von CMC Markets. "Dies ist ein Zeichen des Selbstbewusstseins der Bullen, genährt durch die Aussicht auf eine spendierfreudige EZB am Donnerstag." Da außerdem in den USA an diesem Freitag nach dem Thanksgiving-Feiertag nur verkürzt gehandelt wird, waren die Umsätze relativ dünn.

Der MDax verlor 0,2 Prozent auf 21.421,20 Punkte. Am Donnerstag war der Index der mittelgroßen Werte bis auf weniger als 100 Punkte an sein Rekordhoch aus dem April herangerückt. Der Technologiewerte-Index TecDax verabschiedete sich dagegen mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 1843,87 Punkte in das Wochenende.

INFINEON WEITER AUF HÖHENFLUG - VERSORGER AM DAX-ENDE

Erneut waren die Titel des Chipherstellers Infineon Spitzenreiter im Dax: Sie stiegen um 3,6 Prozent, nachdem sie am Donnerstag nach guten Geschäftszahlen und einem starken Ausblick bereits um knapp 13 Prozent hochgeschossen waren. Etliche Analysten setzten nun ihre Kursziele höher.

Nach einer zehntägigen Erholungsrally mit einem Kursplus von insgesamt rund 30 Prozent, verloren die VW-Aktien nun 0,6 Prozent. Allerdings hatten die Papiere nach Bekanntwerden des Abgasskandals Anfang Oktober fast die Hälfte an Wert eingebüßt.

Das Thema Kohleenergie machte neben einem negativen Analystenkommentar der britischen Bank HSBC besonders dem Versorger RWE zu schaffen, dessen Aktie am Dax-Ende um 3,4 Prozent nachgab. Die E.ON-Aktie sank um 2,5 Prozent. So setzt sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) trotz heftiger Kritik aus der eigenen Partei weiter für einen raschen Kohleausstieg ein und die niederländische Großbank ING teilte mit, künftig keine Kohlekraftwerke mehr finanzieren zu wollen. HSBC-Analyst Adam Dickens, der sowohl RWE als auch Eon weiter zum Verkauf empfiehlt, verwies auf den Verfall der Strompreise, die immer noch keinen Boden gefunden hätten.

NORDEX DANK POSITIVER STUDIEN IM AUFWIND

Unter den Technologiewerten war Nordex Favorit: Die Papiere gewannen nach positiven Analystenkommentaren 3,6 Prozent. Während die US-Investmentbank Merrill Lynch Händlern zufolge ihr Verkaufsvotum strich, rät Goldman Sachs weiter zum Kauf und hob zudem das Kursziel an. Hersteller von Windkraftanlagen wie Nordex dürften die Gewinnerwartungen des Marktes deutlich übertreffen, hieß es zur Begründung.

Mit Blick auf die internationalen Börsen bot sich ein ähnliches Bild wie am deutschen Markt: Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gab um 0,3 Prozent auf 3489 Punkte nach und auch in Paris und London wurden moderate Verluste verzeichnet. In den USA pendelte der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsende um seinen Vortagesschluss, während die Nasdaq-Börsen zulegten.

Am deutschen Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,32 auf 0,31 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 140,50 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,2 Prozent auf 158,58 Punkte. Der Kurs des Euro fiel: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0580 (Donnerstag: 1,0612) US-Dollar fest. Die Feinunze Gold kostete am Terminmarkt nur noch 1058 Dollar, WTI-Rohöl notierte bei 41,74 Dollar.

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Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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