Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Deutsche Industrie beendet Negativserie


Viel mehr Aufträge  

Deutsche Industrie beendet Negativserie

04.12.2015, 16:28 Uhr | rtr, dpa-AFX

Deutsche Industrie beendet Negativserie. Die Industrieaufträge sind im Oktober stärker gestiegen als erwartet. (Quelle: dpa)

Die Industrieaufträge sind im Oktober stärker gestiegen als erwartet. (Quelle: dpa)

Die deutsche Industrie lässt die längste Durststrecke der vergangenen vier Jahre hinter sich: Im Oktober stiegen ihre Aufträge zum ersten Mal wieder - nach zuvor drei Rückgängen in Folge.

Grund war vor allem die kräftige Nachfrage aus anderen Euro-Ländern. Die Bestellungen in der Industrie wuchsen saison- und arbeitstagebereinigt um 1,8 Prozent zum Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mit. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 1,2 Prozent gerechnet.

"Insbesondere die Nachfrage aus dem Euro-Raum zieht merklich an", kommentierte das Wirtschaftsministerium. Die Bestellungen von dort legten um 2,4 Prozent zu, die aus dem Rest der Welt um 1,4 Prozent. Die Nachfrage aus dem Inland wuchs um 1,7 Prozent. Aber: "Der Anteil an Großaufträgen war für einen Oktober unterdurchschnittlich."

Immerhin fiel der September nachträglich noch etwas besser aus, als zunächst berechnet. Laut revidierten Zahlen gingen die Aufträge nur um 0,7 Prozent zurück und nicht um 1,7 Prozent, wie zunächst ermittelt.

Bundesbank: Private Haushalte stehen gut da

Die Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft in den kommenden beiden Jahren solide Wachstumsraten zu, aber keine großen Sprünge. Sie erwartet für das zu Ende gehende Jahr weiter ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent, das 2016 auf 1,8 Prozent steigen und 2017 wieder bei 1,7 Prozent liegen soll.

"Treibende Faktoren sind hierbei die günstige Arbeitsmarktlage und die kräftigen Zuwächse der realen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte", sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Das Auslandsgeschäft leide hingegen unter einer schwachen Nachfrage aus den Schwellenländern. So könnten die deutsche Exporte nach China in diesem Jahr erstmals seit 1997 sinken.

Unternehmen: Zuwachs vor allem im Euroraum

Auch die Wirtschaft selbst ist vorsichtig: "Gut laufen vorerst nur die Bestellungen aus anderen Euro-Staaten" sagte Dirk Schlotböller vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). "Die aus Nicht-Euro-Ländern liegen hingegen immer noch mehr als zehn Prozent niedriger als im Juni."

Und das, obwohl der billige Euro deutsche Waren dort günstiger macht. Ökonomen rechnen auch künftig mit Impulsen aus der Euro-Zone. "Die schuldengeplagten Länder des Währungsraumes vollziehen eine erfreuliche wirtschaftliche Aufholjagd, was auch der deutschen Wirtschaft zugutekommt", sagte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt Gutschrift sichern und digital fernsehen!
jetzt bei der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe