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Börse beendet gutes Börsenjahr - Dax fährt 2015 fast 10 Prozent Gewinn ein


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Dax fährt 2015 fast 10 Prozent Gewinn ein - Adidas bester Standardwert

30.12.2015, 14:34 Uhr | dpa-AFX

Börse beendet gutes Börsenjahr - Dax fährt 2015 fast 10 Prozent Gewinn ein. Am letzten Handelstag 2015 hielten sich die Börsianer mit Käufen zurück. (Quelle: Gruppe Deutsche Börse )

Am letzten Handelstag 2015 hielten sich die Börsianer mit Käufen zurück. (Quelle: Gruppe Deutsche Börse )

Der Dax hat ein erfolgreiches Börsenjahr 2015 hinter sich gebracht: Trotz Griechenland- und Euro-Krise sowie verschiedenen Terror-Attacken legte der deutsche Leitindex insgesamt um 9,6 Prozent auf nun 10.743 Punkte zu. Zugleich schloss der Dax am Mittwoch das vierte Jahr nacheinander mit einem Plus ab.

Das Vorjahr war weniger nervenaufreibend, brachte aber gerade einmal 2,6 Prozent Zuwachs. Doch selbst dieser bescheidene Zuwachs war mehr als die meisten klassischen Sparanlagen 2014 abwarfen.

Gestützt wurden die Kurse auch in 2015 letztendlich wieder einmal vom Billiggeld der Zentralbanken, das seit Jahren die Aktienmärkte antreibt. Mitte des Jahres hatten jedoch Konjunktursorgen deutliche Spuren hinterlassen. Vor allem der Kursrutsch an den chinesischen Börsen und der Ölpreisverfall hatten den Anlegern Kopfschmerzen bereitet. Zwischen dem Jahrestief im September bei 9325 Punkten und dem Rekordhoch im April bei 12.390 Zählern liegen mehr als 3000 Punkte.

Dax am letzten Handelstag ohne Kraft

Am letzten und verkürzten Handelstag des Jahres gaben die deutschen Indizes nach: Der Dax sank um 1,1 Prozent. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 0,8 Prozent auf 20.774 Zähler nach unten. Das Technologiewerte-Barometer TecDax verlor 0,7 Prozent auf 1830 Punkte. Nach dem kräftigen Vortagesgewinn sei dem deutschen Aktienmarkt am letzten Handelstag die Puste ausgegangen, kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets die Entwicklung.

2015er-Bilanz: Adidas hui...

Unter den 30 Dax-Werten schnitt im Jahr 2015 die Aktie von Adidas am besten ab. Wer seit Jahresanfang in den Papieren des Sportartikel-Herstellers investiert ist, darf sich über einen Kursgewinn von rund 56 Prozent freuen. Denn die Herzogenauracher blicken wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Vor allem bei der Kernmarke läuft es rund. Auf den Plätzen zwei und drei liegen der Medizinkonzern Fresenius und der Halbleiter-Hersteller Infineon Technologies mit einem Plus von jeweils annähernd 53 Prozent.

... Versorger mit der roten Laterne

Der in diesem Jahr schwächste Wert im deutschen Leitbarometer ist die Aktie von RWE mit einem Minus von rund 54 Prozent. Wie Konkurrent E.ON leidet der Essener Versorger unter der Energiewende in Deutschland und den Sorgen um die atomaren Altlasten. E.ON-Papiere verloren gut 37 Prozent.

Drittschlechtester Dax-Wert sind die Vorzugsaktien von Volkswagen mit einem Minus von annähernd 28 Prozent. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte hatte hier die Anleger verschreckt.

Im MDax sorgte der Kölner Werbe-Vermarkter Ströer im abgelaufenen Börsenjahr für Furore. Der Aktienkurs des MDax-Neulings legte seit Jahresanfang um 134 Prozent zu. Ströer profitierte nicht zuletzt vom Kauf des größten deutschen Internetportals T-Online und des Digitalvermarkters Interactive Media von der Deutschen Telekom . Ein Händler lobte diese Zukäufe als werthaltig und gewinnsteigernd.  Er rechnet weiterhin mit einer positiven operativen Entwicklung, die sich im Aktienkurs niederschlagen sollte.

Schlusslichter im MDax waren auf Jahressicht die Aktien von Hugo Boss mit einem Minus von 25 Prozent und Leoni mit einem Abschlag von 26 Prozent.

Das Anleihen-Barometer Bund-Future notierte zuletzt kaum verändert bei 157,88 Euro. Der Euro notierte ebenfalls wenig bewegt bei 1,0927 Dollar. Die Feinunze Gold gab am Terminmarkt hingegen nach auf nun 1061 Dollar (bzw. 972 Euro). Auch Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich und kostete zuletzt 36,85 Dollar.

Weitere Börsenberichte finden Sie hier.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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