Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Rohstoffe >

Ölpreis weiter unter Druck: Russland fördert so viel Öl wie nie


Druck auf den Ölpreis wächst massiv  

Russland fördert so viel Öl wie noch nie

02.01.2016, 15:42 Uhr | rtr, dpa

Ölpreis weiter unter Druck: Russland fördert so viel Öl wie nie. Ölraffinerie in der russischen Stadt Krasnojarsk. (Quelle: Reuters)

Ölraffinerie in der russischen Stadt Krasnojarsk. (Quelle: Reuters)

Angriff auf die Opec? Russland hat 2015 so viel Öl gefördert wie noch nie seit dem Ende der Sowjetunion. Trotz des Ölpreisverfalls sei die Produktion auf mehr als 534 Millionen Tonnen oder im Schnitt 10,73 Millionen Barrel am Tag gestiegen von 10,58 Millionen Fass im Jahr zuvor.

Das teilte das Energieministerium in Moskau mit. Und der Aufwärtstrend hält an: Im Dezember gab es sogar einen Höchstwert von 10,83 Millionen Barrel am Tag nach 10,78 Millionen im November.

Russland gehört neben den USA und Saudi-Arabien zu den größten Ölproduzenten der Welt. Dem Staat gehören dabei mehr als 50 Prozent der russischen Ölindustrie. Rohstoffexporte sind eine entscheidende Einnahmequelle.

Der massive Fall des Ölpreises reißt allerdings tiefe Löcher in den Haushalt und verschärft die Wirtschaftskrise im größten Land der Erde. Experten rechnen für 2016 dennoch mit einem weiteren Anstieg der Ölproduktion.

Ölpreis wird weiter fallen

Dies dürfte den Druck auf den Ölpreis erhöhen. Dieser ist wegen eines Überangebots und mauer Aussichten für die Weltwirtschaft kürzlich auf den tiefsten Stand seit elf Jahren gefallen und in den vergangenen anderthalb Jahren um 70 Prozent eingebrochen.

Russland ist aber nicht gewillt, die Produktion zu drosseln, um den Preis zu stützen - wie es das Opec-Kartell fordert. Doch auch deren Mitgliedsstaaten haben sich bei ihrem letzten Treffen im Dezember nicht auf eine Drosselung einigen können.

Die Großen sind nicht schuld

Die Produktion im Nicht-Opec-Land Russland fiel sogar noch höher aus, als sie von der Regierung in Moskau erwartet wurde. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen der Branche hätten mehr Öl gefördert, erklärte das Energieministerium. Sie hätten gesunkene Kosten im Zuge des schwachen Rubels dazu genutzt. Bei den Branchengiganten Rosneft und Lukoil sei die Produktion dagegen leicht gefallen.

Die kriselnde russische Wirtschaft ist stark vom Öl abhängig, das gemeinsam mit Erdgas das wichtigste Exportgut des Landes ist. Daher setzt der Preisverfall auch den Staatsfinanzen erheblich zu. Seit 1998 ist Russlands Ölproduktion bis auf einen kleinen Rückgang im Jahr 2008 ständig gestiegen.


Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Dieser Oversize-Blazer sorgt für ein stilsicheres Auftreten
zu ESPRIT
Anzeige
Black Deals: XXL-Rabatte auf Audio-Highlights!
Zum Lautsprecher Teufel Shop
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018