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Solarworld kämpft sich aus roten Zahlen - Aktie haussiert

Positives Betriebsergebnis  

Solarworld kämpft sich aus roten Zahlen - Aktie haussiert

02.02.2016, 16:25 Uhr | dpa

Solarworld kämpft sich aus roten Zahlen - Aktie haussiert. Solarworld kämpft sich aus dem Tal der Tränen. (Quelle: dpa)

Solarworld kämpft sich aus dem Tal der Tränen. (Quelle: dpa)

Neue Hoffnung: Der Photovoltaik-Konzern Solarworld kämpft sich nach dem Schuldenschnitt vom Frühjahr 2014 allmählich aus den roten Zahlen und rechnet in diesem Jahr mit deutlichem Wachstum. Im Schlussquartal 2015 schrieb das Unternehmen betrieblich schwarze Zahlen. Der Aktienkurs explodiert.

In diesem Jahr peilt Solarworld ein positives Betriebsergebnis (Ebit) im zweistelligen Millionenbereich an. Ob das Unternehmen auch unter dem Strich wieder Geld verdient, wollte Firmenchef Frank Asbeck auf Anfrage nicht prognostizieren. Im Gesamtjahr lag das Betriebsergebnis (Ebit) aber noch mit zehn Millionen Euro im Minus, wie der Konzern mitteilte. Absatz und Umsatz sollten 2016 weiter um rund 20 Prozent zulegen, erklärte Solarworld. 

Milliarden-Umsatz wird angepeilt

Das Unternehmen setzt vor allem auf Hochleistungsmodule, die auf beiden Seiten Licht aufnehmen. Den Umsatz sieht das Unternehmen 2016 bei bis zu einer Milliarde Euro nach 763 Millionen Euro 2015.

Der Absatz lag 2015 bei rund 1,16 Gigawatt mit einem starken Schwerpunkt in den USA. Bis Ende Januar 2016 habe der Konzern bereits Absätze und Aufträge mit einem Volumen von 580 Megawatt - also der Hälfte des gesamten Absatzes 2015 - generiert.

Aktienkurs haussiert

Der Kurs der Solarworld-Aktie schoss nach Bekanntgabe der Zahlen bereits am Montag nach oben. Am Dienstag setzte sich der Höhenflug fort: Am Nachmittag stand die einstige Pleitefirma mit 30 Prozent im Plus. 

Berichte um den Rechtsstreit mit dem US-Silizium-Lieferanten Hemlock hatten die Aktie im vergangenen Jahr auf Talfahrt geschickt. Im Herbst hatte das einstige TecDax-Schwergewicht noch bei 15 Euro notiert, das Allzeittief markierte der Wert dann in der dritten Januarwoche bei 5 Euro. 

Asbeck betonte, dass sich in dem laufenden Verfahren keine Änderung der Risikoeinschätzung ergeben habe. Das Hemlock-Verfahren soll noch Jahre dauern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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