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GfK: Verbraucher kurbeln Wirtschaft 2016 noch stärker an


Konsumfreudige Deutsche  

Verbraucher kurbeln Wirtschaft 2016 noch stärker an

03.02.2016, 15:55 Uhr | dpa

GfK: Verbraucher kurbeln Wirtschaft 2016 noch stärker an. Die Deutschen konsumieren auch 2016 fleißig und stecken viel Geld beispielsweise in Wohnungsrenovierungen. (Quelle: imago images/Westend61)

Die Deutschen konsumieren auch 2016 fleißig und stecken viel Geld beispielsweise in Wohnungsrenovierungen. (Quelle: Westend61/imago images)

Positiver Ausblick: Die Konsumfreude der deutschen Verbraucher bleibt auch 2016 eine wichtige Konjunkturstütze. Wahrscheinlich werden die Bundesbürger mit ihrer ungebrochenen Kauflust in diesem Jahr sogar noch stärker als 2015 zum deutschen Wirtschaftswachstum beitragen. 

Das ist das Ergebnis von Prognosen des Marktforschungsunternehmens GfK. Die Nürnberger Forscher rechnen für 2016 mit einem Anstieg der privaten Verbraucherausgaben preisbereinigt um 2,0 Prozent, teilte die GfK mit.

Im Vorjahr war der private Konsum in Deutschland um 1,9 Prozent gewachsen: die GfK hatte hingegen nur mit einem Plus von 1,5 Prozent gerechnet. Der Konsum trägt allein knapp 54 Prozent (2015) zur deutschen Wirtschaftsleistung bei.

Reisen, Wellness und schöner Wohnen

Nach Umfragen der GfK wird immer mehr Geld für Reisen und Wellness ausgegeben. "Der Event-Konsum spielt eine immer größere Rolle bei den Verbrauchern", sagt der GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl. Davon hätten beispielsweise im Vorjahr die deutschen Kinobetreiber profitiert, die so viel Kinotickets verkauft hätten wie schon lange nicht mehr.

"Im Trend liegen 2016 aber auch Haus- und Wohnungsrenovierungen", erwartet der GfK-Handelsexperte Wolfgang Adlwarth. Für den Lebensmittel-Einzelhandel rechnet er ebenso mit einem Umsatzzuwachs von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

GfK-Vorstandschef Matthias Hartmann begründet die Prognose seines Hauses vor allem mit der anhaltend guten Wirtschaftslage in Deutschland. Viele Unternehmen bauten ihre Belegschaften weiter aus. "Die Arbeitslosigkeit wird damit weiter sinken", ist Hartmann überzeugt.

Sorge machen die Energiepreise

Dennoch falle die GfK-Prognose im Vergleich zu der einiger Konsumforscher etwas zurückhaltender aus, räumte er ein. Die Gründe dafür seien neben der Flüchtlingskrise und der Terrorgefahr in Europa auch die "abstürzenden Energiepreise". Dies könnte mittel- und langfristig dazu führen, dass Firmen der betroffenen Branchen ihre Investitionen zurückfahren. "Und das könnte sich negativ auf den Arbeitsmarkt und damit auch auf den Konsum auswirken", fürchtet der GfK-Chef.

Für die EU prognostiziert die GfK für 2016 einen Anstieg des privaten Konsums von 1,5 bis 2,0 Prozent. Zur Begründung verwies Hartmann auf die im Vorjahr deutlich aufgehellte Verbraucherstimmung in vielen der 28 EU-Staaten.

Krisenländer mit einer Ausnahme im Aufwind

Erfreulich sei, dass vor allem in einigen ehemaligen Krisenländern wie Spanien, Portugal und Irland die privaten Ausgaben im Vorjahr wieder stärker gestiegen seien. Das führe beispielsweise in Spanien dazu, dass viele Menschen dort für 2016 wieder mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage rechneten.

Dagegen reiche in Griechenland weiterhin das Geld oft nicht für die nötigsten Anschaffungen, sagte Hartmann.

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