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Notenbankchefs fordern umfassende Reform der Währungsunion


Vertrauen wiederherstellen  

Notenbankchefs fordern umfassende Reform der Währungsunion

08.02.2016, 14:56 Uhr | dpa, rtr, AFP, t-online.de

Notenbankchefs fordern umfassende Reform der Währungsunion. François Villeroy de Galhau und Jens Weidmann: Frankreichs und Deutschlands oberste Notenbanker sehen die EU an einem Scheideweg. (Quelle: Reuters)

François Villeroy de Galhau und Jens Weidmann: Frankreichs und Deutschlands oberste Notenbanker sehen die EU an einem Scheideweg. (Quelle: Reuters)

Die Notenbank-Präsidenten von Frankreich und Deutschland fordern eine umfassende Reform der Euro-Zone. François Villeroy de Galhau und Jens Weidmann plädierten in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" dafür, dass die Euro-Länder in erheblichem Maße Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen.

Europa stehe angesichts hoher Defizite und wirtschaftlicher Ungleichgewichte "ganz eindeutig an einem Scheideweg", schreiben sie. Gerettet werden kann die Eurozone aus Sicht des Bundesbank-Präsidenten und des Präsidenten der Banque de France deshalb nur, indem die Euroländer in erheblichem Maße Souveränität und Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen. 

Gemeinsamer Finanzminister gefordert

Eine stärkere Integration scheine "der naheliegende Weg, um das Vertrauen in den Euro-Raum wiederherzustellen", hieß es.

Dazu fordern sie unter anderem die Schaffung eines gemeinsamen Finanzministeriums für die Währungsgemeinschaft, den Aufbau einer effizienten und weniger zersplitterten europäischen Verwaltung sowie eines stärkeren politischen Gremiums, das politische Entscheidungen trifft und der parlamentarischen Kontrolle unterliegt.

Notwendige Reformen umsetzen

Die Bundesregierung signalisierte Zustimmung zu den Vorschlägen für eine Vertiefung der Euro-Zone. "Die beiden Notenbanker greifen (...) die schon bekannte Ansicht der Bundesregierung auf, dass nicht weniger, sondern mehr Europa die Antwort auf die aktuelle Herausforderung darstellt", sagte eine Sprecherin von Finanzminister Wolfgang Schäuble. Es gehe hierbei allerdings um langfristige Szenarien. 

Richtig sei der Verweis, nun müssten zunächst notwendige Reformen umgesetzt werden. Zum Einzel-Vorschlag eines gemeinsamen Euro-Finanzministers wollte sich die Sprecherin allerdings nicht äußern. 

Differenzen zwischen Berlin und Paris

Rufe nach einer Art Euro-Finanzminister sind nicht neu. Allerdings gibt es auch zwischen Berlin und Paris erhebliche Differenzen über eine tiefere Integration. Die Bereitschaft, Entscheidungskompetenz an Brüssel abzugeben, ist auch in vielen anderen Euroländern gering.

Am Dienstag tagt in Paris der Deutsch-Französische Wirtschafts- und Finanzministerrat.


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