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Deutsche Börse und London Stock Exchange wollen fusionieren

Fusion unter Gleichen  

Deutsche Börse und London Stock Exchange wollen fusionieren

23.02.2016, 16:11 Uhr | dpa, Reuters

Deutsche Börse und London Stock Exchange wollen fusionieren. Aus ehemaligen Konkurrenten werden Brüder: Die Deutsche Börse Group schließt sich mit der London Stock Exchange zusammen. (Quelle: dpa)

Aus ehemaligen Konkurrenten werden Brüder: Die Deutsche Börse Group schließt sich mit der London Stock Exchange zusammen. (Quelle: dpa)

Die Londoner Börse LSE hat Fusionsgespräche mit der Deutschen Börse bestätigt. Wie beide Unternehmen mitteilten, sollen die Aktionäre der Deutschen Börse an dem neuen Konzern mit etwas über 54 Prozent die Mehrheit halten, die LSE-Aktionäre den Rest. Die im Dax notierte Aktie der Deutschen Börse legte am Nachmittag kräftig zu.

Nach der Bestätigung kannten vor allem die Aktien der Londoner kein Halten mehr und sprangen um mehr als 17 Prozent nach oben.

Ziel sei eine Fusion unter Gleichen. Die Deutsche Börse als nach Marktkapitalisierung größeres Unternehmen wird entsprechend etwas mehr Anteile an dem neuen Börsengiganten haben. 

Neuer Konzern mit zwei wichtigen Standbeinen

Die Kerngeschäfte beider Unternehmen würden auch danach unter ihrem bestehenden Markennamen weiterbetrieben. Experten erwarten, dass ein neuer Börsenkonzern mit einem starken Standbein am wichtigsten europäischen Finanzplatz London und einem zweiten in Kontinentaleuropa besser mit großen Konkurrenten wie den US-Börsen ICE und CME sowie der Shanghai Stock Exchange mithalten kann. 

Die Deutsche Börse würde bei einer Fusion vermutlich den Ton angeben, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Das in Eschborn bei Frankfurt beheimatete Unternehmen war am Markt zuletzt rund 15 Milliarden Euro wert und damit gut vier Milliarden Euro mehr als die LSE. Gemeinsam vereinigt man eine Bilanzsumme (2014) von etwa 865 Milliarden Euro. 

Frischer Wind mit neuem Börsen-Chef

Seit der Jahrtausendwende sind zahlreiche Fusionspläne und Übernahmevorhaben der Deutschen Börse gescheitert. Nach dem letzten geplatzten Zusammenschluss - 2012 mit der New York Stock Exchange - ließ das Unternehmen einige Jahre die Finger von größeren Vorhaben. Doch seit im Sommer der neue Vorstandschef Carsten Kengeter das Ruder bei der Deutschen Börse übernahm, weht dort ein anderer Wind. Der 48-Jährige zeigte sich von Anfang an auch offen für große Deals und tütete im vergangenen Jahr bereits drei mittelgroße Übernahmen für insgesamt 1,3 Milliarden Euro ein..

Noch vergangene Woche hatte Kengeter, der zuvor für die Investmentbanken UBS und Goldman Sachs gearbeitet hat, ausweichend auf Fragen nach möglichen Fusionen oder weiteren Übernahmen reagiert. Er gab jedoch das Ziel aus, die Deutsche Börse wolle in allen wesentlichen Geschäftsbereichen weltweit Nummer eins oder zwei zu werden. Zusammen mit der LSE dürfte das deutlich einfacher gelingen als alleine.

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