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Wirtschaft: Nike leidet unter Gewinnmitnahmen und starkem US-Dollar


Wirtschaft  

Nike leidet unter Gewinnmitnahmen und starkem US-Dollar

23.03.2016, 15:37 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die lange Zeit verwöhnten Aktionäre von Nike <NKE.NYS> <NKE.FSE> haben am Mittwoch Kasse gemacht. Auslöser dafür waren enttäuschende Umsatzzahlen für das dritte Geschäftsquartal und ein verhaltener Ausblick des Sportartikelherstellers. Das reichte, um die Papiere mit einem Minus von 4,58 Prozent auf 61,93 US-Dollar an das Ende des etwas schwächeren US-Leitindexes Dow Jones Industrial <DJI.DJI> zu schicken.

Nike ist in der Sportbranche zwar weiterhin das Maß aller Dinge. Allerdings hatte der starke US-Dollar im dritten Geschäftsquartal die Einnahmen in Übersee unerwartet deutlich geschmälert. Auch im kommenden Geschäftsjahr dürfte die starke Heimatwährung dem Konzern einen Dämpfer verpassen.

"Die Erwartungen waren so hochgesteckt", kommentierte Analyst Brian Yarbrough von Edward Jones die Ergebnisse. Jeder noch so kleine Stolperer schlage sich daher direkt negativ im Aktienkurs nieder. Dabei hatte Nike bei anderen Kennziffern durchaus besser abgeschnitten als von der Mehrheit der Analysten gedacht. So lag der Gewinn das 15. Quartal in Folge über den Erwartungen.

Somit bleiben viele Experten positiv gestimmt. Anleger sollten sich weder von negativen Wechselkurseffekten noch von der Höhe der Investitionen irritieren lassen, schrieb etwa Analyst Edward Plank von Jefferies. Die Nachfrage bleibe stark.

Analyst Robert Drbul von der japanischen Bank Nomura betonte, dass Nike insbesondere in den Kernmärkten Nordamerika, Westeuropa und China weiter Stärke zeige. Laut Analystin Lindsay Drucker Mann von der US-Investmentbank Goldman Sachs ist positiv, dass sich die Bruttomargen trotz der Lagerüberhänge in Nordamerika als unerwartet robust erwiesen hätten. Nike habe unter anderem von seiner Preispolitik profitiert.

Die schwache Entwicklung des Aktienkurses an diesem Tag liege wohl auch an Gewinnmitnahmen, meinte Jefferies-Experte Plank. Denn immerhin haben die Papiere seit Ende 2014 um knapp 30 Prozent zugelegt. Der Dow hingegen hat in diesem Zeitraum rund anderthalb Prozent verloren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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