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Daimler-Huptversammlung: Würstchen-Streit löst Polizeieinsatz aus


Daimler-Hauptversammlung  

Würstchen-Streit löst Polizeieinsatz aus

06.04.2016, 17:17 Uhr | dpa

Bei der Hauptversammlung des Autobauers Daimler ging es um die Wurst: Ein Aktionär bediente sich mehrfach am Buffet, was einem anderen Anteilseigner gar nicht gefiel. Dann musste die Polizei anrücken.

"Wir haben die Polizei gerufen, um zu schlichten", sagte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff während der Beantwortung von Aktionärs-Fragen. Es habe sich um "Saitenwürschtle" gehandelt, fügte Bischoff mit einem Augenzwinkern hinzu.

Daimler hatte am Mittwoch für die rund 5500 anwesenden Aktionäre in Berlin einer Sprecherin zufolge 12.500 Würstchen aufgetischt.

Polizei musste Lage beruhigen

Ein Aktionär habe mehrfach Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen eingepackt, sagte die Sprecherin. Eine andere Anteilseignerin habe ihn darauf angesprochen - dies habe zu einem verbalen Schlagabtausch geführt.

Um die Lage zu entspannen, habe man die Polizei gerufen. Die Aktionärin habe eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Aufsichtsratschef Bischoff dachte nun laut über Konsequenzen nach: "Entweder wir brauchen mehr Würstchen oder wir schaffen die Würstchen ganz ab."

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