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Brexit: IWF warnt vor schweren Schäden durch EU-Austritt


Weltwirtschafts-Ausblick  

IWF warnt vor schweren Schäden durch "Brexit"

12.04.2016, 18:10 Uhr | dpa, AFP

Brexit: IWF warnt vor schweren Schäden durch EU-Austritt. Am 23. Juni sollen die Briten über ihren Verbleib in der EU abstimmen. (Quelle: Reuters)

Am 23. Juni sollen die Briten über ihren Verbleib in der EU abstimmen. (Quelle: Reuters)

Ein möglicher Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wäre nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine erhebliche Bedrohung für die globale wirtschaftliche Stabilität. "Es ist schwer zu erkennen, wie das positiv werden könnte", sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld bei der Vorstellung des neuen Weltwirtschafts-Ausblicks.

Schon alleine die Ankündigung des Referendums für den 23. Juni habe "Unsicherheit für Investoren geschaffen", warnte der IWF. Ein "Brexit" könnte "regional und global schweren Schaden anrichten, weil er etablierte Handelsbeziehungen unterbrechen würde".

Neuverhandlungs-Marathon wäre die Folge

Im Falle eines Austritts-Votums würde sich ein zwei Jahre langer Neuverhandlungs-Marathon anschließen, sagte Obstfeld weiter. Der seit Beginn der 1970er Jahre andauernde Trend, dass Großbritannien mehr und mehr mit den anderen europäischen Ländern kooperiere, würde gestoppt. Es wäre überraschend, wenn die Reduzierung europäischer Integration zu neuem Wachstum führen würde, so der IWF-Chefökonom.

Obstfeld zeigte sich besorgt darüber, dass insgesamt der "politische Konsens, der einst das europäische Projekt vorangetrieben hat, zerfranst". Als Resultat des großen Drucks, dem die EU durch die Flüchtlingskrise wie auch die terroristische Bedrohung ausgesetzt sei, nähmen die nationalistischen Tendenzen in Europa zu.

Rezession in Schwellenländern bereitet Sorgen

Global korrigierte der IWF seine Prognose im laufenden Jahr leicht auf 3,2 Prozent herunter. Vor allem die Rezession in einer Reihe sogenannter Schwellenländer, darunter Brasilien und Russland, belastet demnach die Märkte weltweit. Auch das verlangsamte Wachstum in China wirkt sich dem Bericht zufolge weiterhin global aus, indem es die Exportzahlen vieler Länder und die Preise der Waren drückt.

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