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BER-Flughafen plant Ausgabe von Schuldscheinen


Private Finanzierung  

Flughafen BER plant angeblich Ausgabe von Schuldscheinen

19.04.2016, 16:32 Uhr | t-online.de

BER-Flughafen plant Ausgabe von Schuldscheinen. Kostet im Moment nur Geld: Der neue Berliner Flughafen BER. (Quelle: imago/Ritter)

Kostet im Moment nur Geld: Der neue Berliner Flughafen BER. (Quelle: imago/Ritter)

Der Berliner Pannenflughafen BER wird sich möglicherweise 100 Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgen. Das solle in Form von Schuldscheinen geschehen, schreibt der Berliner "Tagesspiegel" unter Berufung auf eigene Informationen.

Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) prüfe derzeit das entsprechende Angebot einer Großbank. Finanzgeschäftsführerin Heike Fölster habe den Plan bereits intern vorgestellt, wo er bei Eigentümern und Aufsichtsräten auf Interesse gestoßen sei.

Der BER-Schuldschein werde auch Thema bei der nächsten Aufsichtsratssitzung unter Leitung des Berliner Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) am Freitag sein, hieß es. Es wäre das erste Mal, dass der bisher nur mit öffentlichen Milliarden finanzierte Flughafen privates Kapital bekomme.

Schuldschein: privates Darlehen

Der Schuldschein ist ein wenig bekanntes, aber übliches Finanzinstrument - eine Art privates Darlehen, das sich von einer Anleihe unterscheidet. So wird etwa kein Rating einer Agentur benötigt und es gibt auch weniger Publizitätspflichten als bei Anleihen. Dadurch sind die Nebenkosten für den Emittenten geringer und die Platzierung geht schneller.

Die Laufzeit beträgt in der Regel mehrere Jahre und es gibt natürlich auch Zinsen. All diese Details sind zu dem angeblich angedachten BER-Schuldschein aber nicht bekannt. Investoren für Schuldscheine sind Banken, Sparkassen und Versicherungsgesellschaften.

Laut "Tagesspiegel" hatte der BER im Februar von Moody's ein überraschend gutes Rating von "A1" bekommen - wegen der verlässlichen Eigentümerstruktur und dem stabilen Passagierwachstum in der Hauptstadtregion. Eine Teilprivatisierung habe Müller bisher ausgeschlossen.

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