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Bewegung im Milliarden-Streit um Schickedanz-Vermögen


Prozess der Quelle-Erbin  

Bewegung im Milliarden-Streit um Schickedanz-Vermögen

21.04.2016, 15:56 Uhr | rtr, dpa

Bewegung im Milliarden-Streit um Schickedanz-Vermögen. Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz (Aufnahme von 2014): Möglicherweise endet ihr milliardenschwerer Schadenersatzprozess vor dem Landgericht Köln mit einem Vergleich. (Quelle: dpa)

Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz: Möglicherweise endet ihr milliardenschwerer Schadenersatzprozess vor dem Landgericht Köln mit einem Vergleich. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Bank und Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz wollen ihren milliardenschweren Rechtsstreit mit einer außergerichtlichen Einigung beilegen. "Es gibt ernsthafte Vergleichsverhandlungen", sagte eine Sprecherin des Landgerichts Köln.

Die Gespräche hätten aber noch nicht zu einem Ergebnis geführt, deshalb bleibe ein für den kommenden Dienstag vor dem Gericht anberaumter Verfahrensterrmin zunächst bestehen.

"Süddeutsche Zeitung" und WDR hatten zuerst über die Vergleichsgespräche berichtet. Dem Blatt und dem Sender zufolge haben sich die Parteien aufeinander zubewegt. Es gebe allerdings noch einige offene Punkte, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Als Vermittler agiere der umtriebige Investor Clemens Vedder, der schon häufiger als Schlichter bei Wirtschaftsverfahren zum Einsatz kam.

Klage wegen verlorenen Vermögens

Schickedanz hatte 2012 ihre ehemalige Hausbank Sal. Oppenheim, die 2009 von der Deutschen Bank geschluckt wurde, und ihren Berater Josef Esch vor dem Kölner Landgericht auf rund 1,9 Milliarden Euro verklagt. Sie wirft beiden vor, sie falsch beraten und so um große Teile ihres Vermögens gebracht zu haben.

Schickedanz hatte sich in großem Stil an KarstadtQuelle und dem daraus hervorgegangenen Arcandor-Konzern beteiligt - und hatte die Aktien teils auf Kredit finanziert. Arcandor war 2009 in die Pleite geschlittert, zahlreiche Verfahren folgten. Auch Schickedanz klagte danach. Die Beklagten reagierten mit Widerklagen.

Die Bank Sal. Oppenheim und ein Sprecher von Esch wollten sich nicht zu den Vorgängen äußern. Von den Rechtsanwälten der Quelle-Erbin war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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