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Apple-Aktie gerät unter Druck: iPhone- und iPad-Verkauf sinkt


iPhone-Flaute  

Apple brechen die Umsätze weg

27.04.2016, 13:00 Uhr | dpa

Apple-Aktie gerät unter Druck: iPhone- und iPad-Verkauf sinkt. CEO Tim Cook hat schon einmal bessere Zeiten bei Apple erlebt. (Quelle: AP/dpa)

CEO Tim Cook hat schon einmal bessere Zeiten bei Apple erlebt. (Quelle: AP/dpa)

Die Umsätze des Elektronik-Giganten Apple sind im letzten Quartal unter den ohnehin schon niedrigen Erwartungen geblieben. Als Ursache gelten die schwachen iPhone-Absätze: Die Verkäufe gingen erstmals im Jahresvergleich zurück. Die Apple-Aktie steht nun erheblich unter Druck.

Nach einem Gewinneinbruch von über 22 Prozent verdiente Apple zwar immer noch 10,5 Milliarden Dollar (9,3 Milliarden Euro). Die Geldreserven des Konzerns schwollen auf 232,9 Milliarden Dollar an - 17,2 Milliarden mehr als vor drei Monaten. Trotzdem verbuchte das kalifornische Unternehmen den ersten Umsatzrückgang seit 2003.

Dividende rauf - Aktie runter

Apple setzte im vergangenen Quartal rund 51,2 Millionen iPhones ab, das war ein Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Erlöse seien um 13 Prozent auf 50,56 Milliarden Dollar geschrumpft, teilte der Konzern nach US-Börsenschluss mit.

Das war bereits erwartet worden, aber Analysten hatten mit einem höheren Wert gerechnet. Auch die Prognose für das laufende Quartal fiel unter ihren Erwartungen aus. Die Apple-Aktie verlor nachbörslich zeitweise rund sieben Prozent.

Einen kleinen Trost für die Aktionäre gibt es allerdings: Apple kündigte eine Aufstockung seiner Dividende an: Die vierteljährliche Dividende soll von 52 auf 57 Cent steigen. Außerdem wird das Volumen der 2012 gestarteten Aktienrückkäufe angehoben. 

Apple setzt auf Entwicklungsländer

Das 2007 gestartete iPhone hatte das Wachstum von Apple befeuert und ist bis heute das mit Abstand wichtigste Produkt des Konzerns. Es bringt rund zwei Drittel der Umsätze ein. Der Konzern nannte als einen Grund für den Rückgang die schwache Konjunktur in vielen Regionen - unter anderem in China. Zugleich erfasst die Smartphone-Revolution immer mehr Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen zunächst günstigere Geräte gefragt sind.

Apple verzichtet aber auf niedrigpreisige Modelle im Angebot und wartet stattdessen darauf, dass mehr Leute in den neuen Märkten genug Geld haben, sich ein iPhone zu kaufen. Diese Rechnung ging in China bisher auf. Der Kurs sichert die hohen Milliarden-Gewinne, drückt aber zugleich auch den Marktanteil.

Seit März versucht Apple, mit dem iPhone SE gegenzusteuern - dem ersten etwas günstigeren Modell, das in kleinerem Format einen Großteil der Funktionen der aktuellen Spitzengeräte enthält.

Rückgänge auch bei Tablets und Macs

Vor einem Jahr war auch die aufgestaute Nachfrage nach dem iPhone 6 mit seinem größeren Display aus dem Weihnachtsgeschäft 2014 noch so groß, dass sie ins erste Quartal 2015 rüberschwappte. Die iPhone-Verkäufe sprangen damals um 40 Prozent auf 61,2 Millionen Geräte hoch.

Die schon seit einiger Zeit schrumpfenden Verkäufe der iPad-Tablets sanken um fast ein Fünftel auf 10,2 Millionen Geräte. Bei den Macs gab es einen Rückgang von zwölf Prozent auf gut vier Millionen verkaufte Computer. Damit schnitt Apple erstmals seit langem nicht besser ab als der chronisch schwache PC-Markt. Der Branchen-Absatz war laut Marktforschern um rund ein Zehntel gesunken.

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