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Deutsche Verbraucher blicken optimistisch in die Zukunft


"Spielraum zum Geldausgeben"  

Deutsche Verbraucher blicken optimistisch in die Zukunft

27.04.2016, 08:45 Uhr | dpa

Deutsche Verbraucher blicken optimistisch in die Zukunft. Deutsche in Kauflaune: Die Bürger sind bereit, Geld auszugeben. (Quelle: dpa)

Deutsche in Kauflaune: Die Bürger sind bereit, Geld auszugeben. (Quelle: dpa)

Die deutschen Verbraucher schauen optimistischer in die Zukunft, als es Wirtschaftsexperten erwartet hatten. Der für Mai ermittelte Indikator für die Konsumlaune sei von zuvor 9,4 Punkten auf 9,7 Zähler gestiegen, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK mit.

Das ist der höchste Wert seit September. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. "Ein robuster Arbeitsmarkt und steigende Einkommen sorgen für gute Stimmung", sagt GfK-Experte Rolf Bürkl. "Diesen Monat kommt außerdem noch die Erwartung einer satten Rentenerhöhung dazu. Das gibt Spielraum zum Geldausgeben."

Vertrauen in deutsche Wirtschaft

Die Verbraucher blicken optimistischer als zuletzt auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Der Indikator für die Konjunkturerwartungen stieg deutlich von 0,5 Punkten im März auf 6,3 Punkte im April. "Die Konsumenten gehen offenbar davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden Monaten wieder etwas an Schwung gewinnt", so die Forscher.

Die Deutschen rechnen künftig mit mehr Geld im Portemonnaie. Der Indikator für die Einkommenserwartungen stieg von 50,5 Punkten im März auf 57,5 Punkte im April. Das ist der höchste Wert seit neun Monaten. Der Optimismus stütze sich auf die guten Konjunkturerwartungen, den robusten Arbeitsmark, die niedrige Inflation und die angekündigte Rentenerhöhung im Juli, so die Experten.

EZB-Politik erhöht Bereitschaft zum Geldausgeben

Auch die Bereitschaft Geld auszugeben ist gestiegen. Der Zähler für die Anschaffungsneigung stieg von 50,0 auf 55,4 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2015. Das führen die Experten auf die geldpolitische Lockerung durch die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Sitzung im März zurück.

"Als Faustregel gilt: Nach einer Zinsentscheidung der EZB, bei der die Geldpolitik weiter gelockert wird, nimmt die Sparneigung spürbar ab", sagt Bürkl. "Bei den Verbrauchern wächst angesichts der Niedrigzinsen mehr und mehr die Überzeugung, dass sich Sparen nicht lohnt." Die Sparneigung der Deutschen sei aktuell so gering wie nie zuvor.

Für das Konsumklima führt die GfK-Gruppe jeden Monat etwa 2000 Interviews mit Verbrauchern durch, die repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland sind.

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