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Inflation im April leicht negativ


Statistisches Bundesamt  

Inflation im April leicht negativ

29.04.2016, 17:38 Uhr | dpa, rtr

Inflation im April leicht negativ. Die Inflation steigt einfach nicht: Im April sind die Preise im Durchschnitt leicht gesunken. (Quelle: dpa)

Die Inflation steigt einfach nicht: Im April sind die Preise im Durchschnitt leicht gesunken. (Quelle: dpa)

Trotz der Geldflut der EZB sind die Verbraucherpreise in Deutschland im April erstmals seit Januar 2015 wieder gesunken. Die Inflationsrate lag nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 0,1 Prozent niedriger als im April 2015.

Das berichtete die Behörde am Freitag und korrigierte damit ihre Angaben von gestern. Es sei nachträglich ein Fehler festgestellt worden. Ursprünglich hatten die Statistiker von einem kleinen Preiszuwachs um 0,1 Prozent berichtet, verschickten am Freitagnachmittag aber eine Berichtigung ihrer Berechnungen.

Nach der Korrektur ergibt sich ebenfalls neu, dass die Preise im Vergleich zum März um 0,4 Prozent gesunken sind und nicht, wie zuvor angegeben, um 0,2 Prozent. Damit wurde der jüngste Anstieg der Teuerungsrate noch deutlicher gestoppt als bislang angenommen.

Leichter Schub vom März wieder vorbei

Im Ostermonat März hatten teurere Nahrungsmittel und höhere Preise für Pauschalreisen die Inflation auf niedrigem Niveau noch leicht anziehen lassen, die Teuerungsrate kletterte auf 0,3 Prozent. Im Februar hatte der Ölpreisverfall die Inflation in Deutschland auf Null gedrückt. Die endgültigen Daten für April will das Bundesamt am 13. Mai veröffentlichen.

Energie ist nach wie vor erheblich günstiger als vor einem Jahr, das Preisniveau liegt nach den vorläufigen Zahlen im April um 8,5 Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Allerdings schwächte sich dieser Effekt im Vergleich zum März (minus 8,9 Prozent) etwas ab.

EZB kämpft gegen Deflationstendenzen

Verbraucher profitieren von den gesunkenen Energiepreisen, weil sie günstiger tanken und heizen können. Den Währungshütern der Europäischen Zentralbank (EZB) jedoch bereitet die seit Monaten extrem niedrige Inflation im Euroraum Sorge. Denn dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise gelten als Risiko für die Konjunktur. Unternehmen und Verbraucher könnten Anschaffungen aufschieben, weil sie erwarten, dass es bald noch billiger wird.

Die EZB strebt deshalb mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Um dieses Ziel zu erreichen, senkte die Notenbank den Leitzins auf null Prozent und flutet die Märkte mit billigem Geld. Die Nebenwirkungen dieser Geldpolitik bekommen Sparer zu spüren: Gerade die in Deutschland so beliebten Anlagen wie Tages- und Festgeld werfen kaum noch Rendite ab.

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