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Bayer AG will Monsanto für 62 Milliarden Dollar kaufen - Angebot liegt vor

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Offizielles Angebot liegt vor  

Bayer will Monsanto für 62 Milliarden Dollar kaufen

23.05.2016, 17:47 Uhr | rtr, dpa

Bayer AG will Monsanto für 62 Milliarden Dollar kaufen - Angebot liegt vor. Die Konzernzentrale von Pharmariese Bayer in Leverkusen. (Quelle: dpa)

Die Konzernzentrale von Pharmariese Bayer in Leverkusen. (Quelle: dpa)

Der deutsche Chemie- und Pharma-Konzern Bayer hat ein milliardenschweres Angebot für den US-Saatgut-Riesen Monsanto vorgelegt. Die Leverkusener wollen für die Übernahme insgesamt 62 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 55 Milliarden Euro) zahlen.

Pro Monsanto-Aktie wolle man 122 US-Dollar zahlen, teilte Bayer mit. Das sei eine erhebliche Prämie für die Monsanto-Aktionäre. Die Offerte entspreche einem Aufschlag von 37 Prozent auf den Schlusskurs der Monsanto-Aktie vor zwei Wochen, hieß es. Die Monsanto-Aktien hatten am Freitag bei 101,52 Dollar geschlossen. In Frankfurt legte der US-Wert am Montag zeitweise gut zehn Prozent zu.

Zur Finanzierung setzt Bayer auch auf eine Kapitalerhöhung. Die Bayer-Aktie setzt ihre Talfahrt aus der vergangenen Woche an der Börse fort.

Bayer will Führungsposition in der Agrarwirtschaft

Der Deal biete "eine überzeugende Gelegenheit für Bayer, ein weltweit führendes Unternehmen für Saatgut, Pflanzeneigenschaften und Pflanzenschutz zu schaffen", erklärte der Konzern in einer Pflichtmitteilung an die Finanzwelt. Bereits nach drei Jahren könne das Ergebnis des zusammengelegten Bayer-Monsanto-Konzerns durch Einspareffekte und eine bessere Verzahnung jährlich um rund 1,5 Milliarden Dollar verbessert werden.

Aktionärsschützer sehen die geplante Übernahme von Monsanto durch Bayer kritisch. "Sollte sich die Übernahme als Flop erweisen, wird das die nächsten Jahre die Gewinnentwicklung drücken", sagte Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), dem "Tagesspiegel". 

Dabei haben die Bayer-Aktionäre bereits in den vergangenen Monaten große Kursverluste verkraften müssen. Seit März vergangenen Jahres hat die Die Bayer-Aktie fast 40 Prozent verloren. "Sollte sich der Deal als falsch erweisen, werden die Aktionäre noch jahrelang darunter leiden", warnt Kurz.

Monsanto mit Gentechnik und Glyphosat 

Monsanto steht international auch wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik. Zudem stellt das US-Unternehmen den weltweit meistgenutzten Unkrautvernichter "Roundup" mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat her. In Deutschland kommt das umstrittene Unkrautbekämpfungsmittel auf etwa 40 Prozent der Felder zum Einsatz.

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