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Griechenland kann auf weitere Hilfs-Milliarden hoffen


Nach Verabschiedung von Sparpaket  

Griechenland kann auf weitere Hilfs-Milliarden hoffen

23.05.2016, 16:46 Uhr | AFP, dpa

Griechenland kann auf weitere Hilfs-Milliarden hoffen. EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici sieht die Bedingungen für weitere Griechenland-Hilfen weitgehend erfüllt. (Quelle: dpa)

EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici sieht die Bedingungen für weitere Griechenland-Hilfen weitgehend erfüllt. (Quelle: dpa)

Griechenland braucht dringend Geld, das ist soweit nichts Neues. Nach der Verabschiedung weiterer Sparmaßnahmen im Parlament in Athen am Sonntag stehen die Chancen nun gut, dass die Euro-Finanzminister am Dienstag weitere Milliarden aus dem dritten Hilfspaket freigeben werden.

"Die Voraussetzungen dafür sind bei weitem erfüllt", sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici vor Journalisten in Paris. Mit der Verabschiedung der Sparmaßnahmen sei auf dem Weg zu einer Einigung mit den internationalen Gläubigern eine "Schlüsseletappe" erreicht worden.

Harte Sparmaßnahmen beschlossen

Das griechische Parlament hatte am Sonntagabend begleitet von Protesten ein weiteres Gesetzespaket mit harten Sparmaßnahmen im Umfang von 1,8 Milliarden gebilligt. Dies hatten die internationalen Gläubiger als Voraussetzung für weitere Hilfsmilliarden gefordert. Besonders umstritten war die beschlossene "automatische Schuldenbremse", die in Kraft tritt, wenn Griechenland mittelfristig die vorgegebenen Sparziele verfehlt.

Die EU-Kommission teilte in Brüssel teilte mit, die Geldgeber würden die Gesetze nun prüfen und dann den Euro-Finanzministern am Dienstag berichten. EU-Experten legten sich nicht fest, ob die Zeit für eine endgültige Bewertung reiche. Unklar ist dem Vernehmen nach weiter, welchen Umfang die neue Auszahlung haben könnte. Zuletzt war - unbestätigt - von neun bis elf Milliarden Euro die Rede gewesen. Athen muss im Juli Milliardenzahlungen leisten, die es ohne frisches Geld nicht stemmen kann.

Teil des dritten Hilfsprogramms

Das Geld ist Teil des im Juli 2015 von der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) beschlossenen dritten Hilfspakets mit einem Gesamtumfang von 86 Milliarden Euro.

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