Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Bayer-Chef deckt sich mit Aktien des Chemieriesen ein


Nach Milliarden-Offerte  

Bayer-Chef deckt sich mit Aktien des Chemieriesen ein

24.05.2016, 17:15 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

Bayer-Chef deckt sich mit Aktien des Chemieriesen ein. Bayer-Chef Werner Baumann hat den Kursrutsch der Bayer-Papiere genutzt, um sich mit den Papieren einzudecken. (Quelle: dpa)

Bayer-Chef Werner Baumann hat den Kursrutsch der Bayer-Papiere genutzt, um sich mit den Papieren einzudecken. (Quelle: dpa)

Im Zuge der Milliarden-Offerte des Bayer-Konzerns für den US-Saatgutspezialisten Monsanto sind die Aktien des Leverkusener Chemieriesen regelrecht in den Keller gerauscht. Offenbar hat Bayer-Chef Werner Baumann darin eine Kaufgelegenheit gewittert und sich mit Aktien des von ihm gelenkten Unternehmens eingedeckt.

Allein seit Montag hat der erst seit gut drei Wochen amtierende Chef von Bayer Aktien für fast eine Million Euro erworben, wie aus Stimmrechtsmitteilungen hervorgeht. Demnach kaufte Baumann insgesamt 11.000 Bayer-Papiere.

Höhe des Angebots stimmt Experten skeptisch

Am Montag hatte Bayer die 62 Milliarden US-Dollar schwere Kauf-Offerte öffentlich gemacht. Bayer bietet 122 US-Dollar in bar je Monsanto-Aktie. Händler und Analysten waren von der Höhe des Gebots überrascht. Nichtsdestotrotz hatte Baumann intensiv für den Kauf geworben. Er zeigte sich von der industriellen Logik des Deals überzeugt und sprach von einer einzigartigen Gelegenheit.

Der Wert der Bayer-Aktien ist seit Mitte vergangener Woche von über 96 Euro auf zeitweise nur noch rund 84 Euro gesunken. Im April rangierten die Papiere sogar kurzzeitig bei über 110 Euro. Im März vergangenen Jahres hatten sie im Xetra-Handel mit über 146 Euro ihren bisherigen Höchstwert erreicht.

Bayers bislang größter Zukauf

Bayer würde mit dem Mega-Deal auf einen Schlag zur Nummer Eins im Markt für Agrarchemikalien aufsteigen. Für die Leverkusener wäre es nicht nur die größte Übernahme in der Firmengeschichte, sondern auch der bisher größte Zukauf eines deutschen Konzerns.

Doch gibt es nun offenbar ein Hindernis: Monsanto selbst. Der Konzern hat das Bayer-Angebot zurückgewiesen, weil es zu niedrig sei. Die Amerikaner wollten mehr Geld, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal