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Monsanto lehnt Angebot der Bayer AG ab - Offerte zu niedrig


Offerte zu niedrig  

Monsanto weist Bayer-Angebot zurück

25.05.2016, 10:12 Uhr | rtr, dpa-AFX, AP, t-online.de

Monsanto lehnt Angebot der Bayer AG ab - Offerte zu niedrig. Monsanto ist mit dem Bayer-Angebot nicht zufrieden. (Quelle: AP/dpa)

Monsanto ist mit dem Bayer-Angebot nicht zufrieden. (Quelle: AP/dpa)

Bayer will den US-Agrarchemiekonzern Monsanto für mehr als 55 Milliarden Euro übernehmen - doch der Führungsspitze der Amerikaner ist das zu wenig. Sie haben das Angebot abgelehnt.

Das teilte das Unternehmen in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri mit. Das Management habe sich einstimmig zur Ablehnung des Angebots entschieden, sei aber offen für konstruktive Gespräche.

Monsanto wolle offenbar mehr Geld, hatte zuvor die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet. Auch Reuters hatte gemeldet, dass Monsanto die Offerte ablehne.

Am Montag waren die Übernahmepläne von Bayer bekannt geworden. Es wäre die bisher größte Übernahme eines deutschen Unternehmens.

Gebot schon jetzt höher als der Aktienkurs

Das Gebot je Monsanto-Aktie liegt bei 122 Dollar. Experten hatten bereits damit gerechnet, dass Monsanto mehr will. So rechnen die Analysten von Bernstein damit, dass die Amerikaner das Gebot auf mehr als 140 Dollar je Aktie steigern wollen und Bayer bis zu 135 Dollar bieten könnte. An der Börse löste die Nachricht über die damals noch mögliche Ablehnung des ersten Gebots nur noch vergleichsweise geringe Bewegungen aus.

Die Bayer-Aktie reduzierte ihre Gewinne etwas. Zuletzt legte sie noch um rund drei Prozent zu, nachdem sie am Montag nach Bekanntgabe des Interesses an Monsanto um fast sechs Prozent auf den tiefsten Stand seit 2013 abgesackt war. Das Papier von Monsanto hatte die Gewinne zuvor leicht ausgebaut und um rund zwei Prozent auf 108 Dollar zugelegt.

Monsanto erfand einst Glyphosat

Monsanto ist Spezialist für genetisch verändertes Saatgut und war der ursprüngliche Hersteller des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Das Patent wurde 1974 erteilt. Seit dem Auslaufen des Patentschutzes wird Glyphosat von mehr als 90 Unternehmen in 20 Ländern hergestellt, die meisten davon in China. Auch Bayer bietet glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel an.

Sollte die Zulassung der Chemikalie nicht verlängert werden, wäre Monsanto davon also nur zum Teil betroffen. Der Umsatzanteil von Glyphosat bei Monsanto liegt noch bei rund 14 Prozent - ca. zwei Milliarden Dollar von 15 Milliarden Dollar insgesamt im vergangenen Jahr.

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