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Brexit-Referendum: Mario Draghi sieht EZB gut gerüstet


Finanzwelt bangt vor Referendum  

Draghi sieht EZB für Brexit gut gerüstet

21.06.2016, 19:42 Uhr | rtr, dpa

Brexit-Referendum: Mario Draghi sieht EZB gut gerüstet. Austritt aus der EU? Großbritannien steht vor einer weitreichenden Entscheidung. (Quelle: dpa)

Austritt aus der EU? Großbritannien steht vor einer weitreichenden Entscheidung. (Quelle: dpa)

Am Donnerstag stimmen die Briten im Brexit-Referendum über Verbleib oder Austritt aus der EU ab. Die Notenbanken und Geldhäuser sehen sich gerüstet - warnen aber dennoch vor den Auswirkungen im Falle eines Sieges der EU-Gegner.

"Wir haben alle nötigen Vorbereitungen getroffen", sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi. Allerdings sei es "sehr schwierig vorauszusehen", wie sich das Votum auf die Eurozone auswirken werde. "Wir versuchen, zur Bewältigung aller möglichen Folgen bereit zu sein"

Zwischen verschiedenen Zentralbanken habe es "ausgiebige Gespräche" über das Referendum gegeben, sagte Draghi. Wichtig sei vor allem, dass nötigenfalls die Märkte stabilisiert werden könnten. Die Zentralbanken hätten hier Vorkehrungen getroffen, um Liquidität zur Verfügung stellen zu können.

Deutsche Bank hat sich "gut vorbereitet"

Die Deutsche Bank sieht sich ebenfalls gerüstet für mögliche Turbulenzen im Zuge des britischen EU-Referendums in dieser Woche. "Die Tage rund um das Referendum werden für die Kapitalmärkte ein Härtetest. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass wir uns bei der Deutschen Bank gut darauf vorbereitet haben", sagte Vorstandschef John Cryan.

"Und ich habe großes Vertrauen, dass auch die Notenbanken die Stabilität der Märkte genau im Blick haben

Yellen warnt

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) betrachtet einen möglichen EU-Ausstieg Großbritanniens jedoch weiter auch mit großer Sorge. Fed-Chefin Janet Yellen sprach in einer Senatsanhörung von "signifikanten wirtschaftlichen Auswirkungen".

Sie sagte, der wirtschaftliche Ausblick sei generell mit erheblichen Unsicherheiten verbunden - dies liege neben einem möglichen Brexit auch an einem langsameren Wachstum in China. Die Fed werde deswegen beim Thema Zinserhöhungen weiter sehr vorsichtig vorgehen.

Yellen wendete sich gegen übertriebene Befürchtungen vor einem Brexit. Eine Entscheidung der Briten für einen Ausstieg aus der EU würde die USA wahrscheinlich nicht in die Rezession stürzen.

Gemeinsame Sache der Notenbanken?

Nach Einschätzung der Commerzbank könnten bei einem Brexit die großen Notenbanken bei Interventionen am Devisenmarkt gemeinsame Sache machen. Auch die US-Notenbank könnte mitmachen, da der starke Dollar den US-Exporteuren das Leben erschwert.

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