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Brexit-Folgen: Warum Deutschland und Großbritannien einander brauchen


Brexit-Folgen  

Sechs Gründe, warum Deutschland und Großbritannien einander brauchen

20.07.2016, 15:58 Uhr | dpa

Brexit-Folgen: Warum Deutschland und Großbritannien einander brauchen. Auch das Gemeinschaftsprojekt Eurofighter wird nach einem Brexit weiterbestehen. (Quelle: Reuters)

Auch das Gemeinschaftsprojekt Eurofighter wird nach einem Brexit weiterbestehen. (Quelle: Reuters)

Deutschland und Großbritannien bleiben auch nach einem Austritt der Briten aus der Europäischen Union miteinander verbunden. Dafür gibt es unter anderem sechs Gründe mit großer Tragweite:

NATO/UN: Großbritannien ist eine der wichtigsten Militärmächte im westlichen Verteidigungsbündnis und besitzt Atomwaffen. Im Gegensatz zu Deutschland haben die Briten zudem einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat mit Vetorecht.

Geheimdienstarbeit: Der britische Geheimdienst GCHQ verfügt über ein ähnlich weitreichendes Spionage-Programm wie die amerikanische NSA. Er zapft direkt die Glasfaserkabel an, die Daten von Europa in die USA weiterleiten. Der GCHQ kooperiert bei der Terrorabwehr mit dem BND.

Rüstungsprojekte: Das Mehrzweck-Kampfflugzeug Eurofighter wird von Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien in Gemeinschaftsproduktion gebaut. Auch am Militärtransporter A400M sind beide Länder neben Frankreich, Belgien, Luxemburg, Spanien und der Türkei beteiligt.

Wirtschaft: Großbritannien und Deutschland sind wichtige Handels- und Investitionspartner. Mehr als 2500 deutsche Unternehmen haben Niederlassungen in Großbritannien. Etwa 3000 britische Unternehmen sind in Deutschland vertreten. Für die deutsche Automobilindustrie ist das Vereinigte Königreich einer der größten Exportmärkte.

Finanzen: London ist das wichtigste Finanzzentrum Europas und größter Handelsplatz für Devisen und Derivate weltweit. Die Frankfurter Börse plant, mit ihrem Londoner Pendant zu fusionieren.

Menschen: Gut 100.000 Briten leben in Deutschland, etwa 300.000 Deutsche in Großbritannien. Großbritannien ist zudem bei deutschen Studenten beliebt. Viele Mitglieder des deutschen Hochadels sind enger oder entfernter mit Königin Elizabeth II. und ihrem Gemahl Prinz Philip verwandt.

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