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Inflation steigt auf höchsten Wert seit Januar


Der EZB immer noch zu niedrig  

Inflation steigt auf höchsten Wert seit Januar

28.07.2016, 17:40 Uhr | dpa-AFX

Inflation steigt auf höchsten Wert seit Januar. Im Juli wurden vor allem Lebensmittel und Mieten teurer, günstiger wurde Energie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Juli wurden vor allem Lebensmittel und Mieten teurer, günstiger wurde Energie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind den dritten Monat in Folge gestiegen - zwar nur leicht, aber dennoch auf den höchsten Stand seit Januar. Der erneute Anstieg überrascht Fachleute. Der EZB ist das trotzdem zu wenig.

Vor allem höhere Mieten und Nahrungsmittelpreise trieben die Inflation im Juli binnen Jahresfrist auf 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Juni hatte die Rate noch bei 0,3 Prozent gelegen, im Mai bei 0,1 Prozent. Ökonomen hatten damit gerechnet, dass die Inflation auf dem Juni-Wert verharren würde.

Preisdämpfend wirkte nach wie vor Energie, die deutlich günstiger war als ein Jahr zuvor. Allerdings schwächte sich dieser Effekt im Verlauf des Jahres etwas ab.

Viele Volkswirte rechnen damit, dass die Inflation in den nächsten Monaten weiter zulegen wird. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent.

Sprit deutlich günstiger

Für die Nettokaltmiete mussten Verbraucher den Berechnungen zufolge 1,1 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Nahrungsmittel verteuerten sich ebenfalls um 1,1 Prozent. Haushaltsenergie und Sprit waren hingegen 7 Prozent günstiger als vor Jahresfrist. Die niedrigen Energiepreise entlasten die Budgets der Verbraucher.

Der Europäische Zentralbank bereitet die Mini-Inflation hingegen Sorgen. Dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise gelten den EZB-Bankern als Risiko für die Konjunktur.

Unternehmen und Verbraucher könnten Anschaffungen aufschieben, weil sie erwarten, dass es bald noch billiger wird. Die Notenbank strebt mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Um die Inflation anzuheizen, flutet die EZB die Märkte mit billigem Geld.


Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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