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BMW-Gewinn übertrifft die Erwartungen und die Konkurrenz


Audi und Mercedes abgehängt  

BMW-Gewinn übertrifft die Erwartungen und die direkte Konkurrenz

03.08.2016, 07:49 Uhr | dpa

BMW-Gewinn übertrifft die Erwartungen und die Konkurrenz. BMW hat mehr Autos verkauft und Umsatz gemacht, als die Konkurrenz (Quelle: dpa)

BMW hat mehr Autos verkauft und Umsatz gemacht, als die Konkurrenz (Quelle: dpa)

Erfolgsbilanz: BMW verkauft nicht nur mehr Autos, sondern ist auch profitabler als seine wichtigsten Wettbewerber Mercedes und Audi. Konzernchef Krüger gibt sich optimistisch und erwartet bei internen Baustellen Fortschritte.

BMW hat bei Verkauf, Umsatz und Gewinn die Nase vor den Konkurrenten Mercedes und Audi. Mit einem Gewinnsprung um über elf Prozent auf fast zwei Milliarden Euro übertraf der Münchner Autokonzern im zweiten Quartal die Erwartungen.

Die höhere Nachfrage in Europa und auf dem besonders profitablen chinesischen Markt, die gute Absicherung von Währungs- und Rohstoffrisiken sowie geringere Investitionen trugen dazu bei. Vorstandschef Harald Krüger bekräftigte am Dienstag die Jahresziele und sagte: "BMW bleibt der führende Premiumhersteller der Welt."

Börse reagiert verhalten

Analysten sprachen von einem starken Ergebnis. Die Börse reagierte allerdings verhalten: In einem schwachen Gesamtmarkt gaben BMW-Aktien ebenso nach wie Papiere der Konkurrenten Volkswagen und Daimler.

Der Umsatz des bayrischen Autobauers kletterte im zweiten Quartal um 4,5 Prozent auf 25 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 7,9 Prozent auf 2,7 Milliarden und der Gewinn sogar um 11,4 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro.

Im Autogeschäft blieben im zweiten Quartal wie im gesamten ersten Halbjahr 9,5 Prozent vom Umsatz als Betriebsgewinn hängen - deutlich mehr als bei der Konkurrenz: Die VW-Tochter Audi kam mit dem Diesel-Skandal auf eine Marge von 8,0 Prozent, Mercedes wegen der Anlaufkosten für die neue E-Klasse nur auf 6,7 Prozent. Alle drei Autobauer mussten dreistellige Millionenbeträge für den Rückruf von Autos mit defekten Airbags des japanischen Herstellers Takata zurücklegen.

BMW will 2,25 Millionen verkaufen

BMW-Chef Krüger zeigte sich zuversichtlich, dieses Jahr mehr als 2,25 Millionen Autos zu verkaufen und mehr als 9,2 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern zu erwirtschaften – "leichte Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken", wie er sagte. Bei Absatz, Innovationen und Ergebnis wolle BMW 2016 der führende Premium-Hersteller bleiben, betonte Finanzvorstand Friedrich Eichiner.

Für Forschung und Entwicklung gab BMW im ersten Halbjahr weniger aus. Das werde im zweiten Halbjahr wegen der Markteinführung des 5ers und eines Nachhol-Effekts bei Investitionen deutlich mehr werden, sagte Eichiner. Auch die Personalkosten stiegen. Die Mitarbeiterzahl wuchs um 4000 auf 123.600. In den nächsten Monaten werde BMW autonom fahrende Prototypen erproben, sagte Krüger. In fünf Jahren will BMW ein selbstfahrendes Serienauto auf den Markt bringen.

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