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Siemens hebt Gewinnprognose an - Umsatz deutlich gesteigert

Weiteres starkes Quartal  

Siemens hebt Gewinnprognose an

04.08.2016, 13:06 Uhr | dpa

Siemens hebt Gewinnprognose an - Umsatz deutlich gesteigert. Siemens-Chef Joe Kaeser kann auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken. (Quelle: AP/dpa)

Siemens-Chef Joe Kaeser kann auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken. (Quelle: AP/dpa)

Siemens hat nach einem überraschend starken Auftragseingang seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben. Europas größter Elektrokonzern steigerte Umsatz und Betriebsergebnis im abgelaufenen Quartal deutlich und erreichte auch dank Großaufträgen für Kraftwerke und Windparks den höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte.

Der auf die Aktionäre entfallende Konzerngewinn ging wegen höherer Steuern und Zinslasten zwar von 1,36 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf 1,33 Milliarden zurück. Aber das operative Geschäft lief glänzend: Das Betriebsergebnis des Industriegeschäfts legte um 20 Prozent zu.

Gewinn pro Aktie steigt

Angesichts des starken Wachstums hob Siemens am Donnerstag seine Gewinnprognose von mindestens 6,00 auf mindestens 6,50 Euro je Aktie an - das entspräche einem Konzerngewinn von mindestens 5,52 Milliarden Euro. 

Beim Ergebnis machte sich die gute Lage im profitablen Geschäft mit der Medizintechnik bemerkbar, aber auch das Wachstum in der Sparte mit Energieerzeugung. In dieser machen bestehende Großaufträge in Ägypten nach wie vor die Nachfrageschwäche bei Kunden aus der Öl- und Gasindustrie wett. 

Siemens-Aktien sind Tagesgewinner im Dax

Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Das Orderbuch der Münchener ist so prall gefüllt wie noch nie. Der Auftragsbestand wuchs um sechs Prozent auf 21 Milliarden Euro.

Die Aktien von Siemens verteuerten sich zeitweilig auf den höchsten Stand seit April vergangenen Jahres. Zuletzt gewannen sie an der Dax-Spitze noch über vier Prozent auf 100,90 Euro. 

Geopolitische Lage als Wermutstropfen

Die größte Sorge bleibe indes die schwierige geopolitische Lage. Unsicherheiten sorgten für Zurückhaltung bei Investitionen und das laste besonders auf einen Kapitalgüterkonzern wie Siemens, sagte Siemens-Chef Joe Kaeser. Er muss bereits zusehen, wie seinem Haus stellenweise der niedrige Ölpreis zu schaffen macht. Die Förderindustrie steckt kaum mehr Geld in neue Anlagen. Der für Milliarden übernommene US-Ableger Dresser-Rand ringt mit einem Auftragsschwund, der auch die Antriebstechniksparte erfasst hat. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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