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Deutsche Telekom profitiert von Wachstumstreiber USA


Quartalszahlen  

Deutsche Telekom profitiert von Wachstumstreiber USA

11.08.2016, 12:33 Uhr | t-online.de

Deutsche Telekom profitiert von Wachstumstreiber USA. Deutsche Telekom hat solide Zahlen fürs 2. Quartal vorgelegt. (Quelle: dpa)

Deutsche Telekom hat solide Zahlen fürs 2. Quartal vorgelegt. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Telekom hat im abgelaufenen Quartal trotz ihrer boomenden US-Tochter etwas weniger Gewinn eingefahren. Die T-Aktien schwankten im frühen Börsen-Handel auf Vortagsniveau. 

Mit hohen Investitionen in den Netzausbau und in die Transformation auf IP treibt die Deutsche Telekom ihre Strategie voran, das führende europäische Telekommunikations-Unternehmen zu werden. Dabei profitiert sie vom Wachstum in den USA.

US-Geschäft läuft gut

Die dynamische Kundenentwicklung von T-Mobile US trug maßgeblich zum Umsatzzuwachs des Konzerns im zweiten Quartal um 2,2 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro bei. Auf organischer Basis, insbesondere bereinigt um Wechselkursveränderungen, stieg der Umsatz um 3,9 Prozent. Dies trotz der Entscheidung, das margenschwache Distributionsgeschäft mit Mobilfunk-Endgeräten in Deutschland zu reduzieren, was die Umsatzentwicklung um rund 0,7 Prozentpunkte abschwächte.

Das bereinigte EBITDA stieg im zweiten Quartal um 8,6 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, ebenfalls vorangetrieben durch das US-Geschäft. Das organische Wachstum betrug 9,9 Prozent.

Durch das stark erhöhte bereinigte EBITDA verbesserte sich das Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA – basierend auf der Kalkulation über die vergangenen vier Quartale – auf 2,3 und lag damit klar innerhalb der Zielspanne der Deutschen Telekom.

Höhere Abschreibungen

Der um Sondereinflüsse bereinigte Konzernüberschuss lag im zweiten Quartal 2016 nahezu stabil bei rund 1,1 Milliarden Euro. Der Verbesserung im bereinigten EBITDA stehen höhere Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr gegenüber. Gründe hierfür sind hauptsächlich der weitere Ausbau des 4G/LTE-Netzes sowie das im Juni 2015 gestartete Endgeräte-Mietmodell JUMP! On Demand bei T-Mobile US. Beides führt zu einer höheren Abschreibungsbasis.

Der Rückgang des Free Cashflows um 4,0 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro geht vor allem auf den Wegfall des Zahlungsmittel-Zuflusses von 175 Millionen Euro aus der Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens im Vorjahresquartal zurück sowie auf die im Vorjahr vom damaligen britischen Joint Venture EE erhaltene Dividende. Ohne diese Faktoren wäre der Free Cashflow trotz höherer Investitionen gut zweistellig gewachsen.

Auf Basis dieser positiven Entwicklung im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2016 bestätigt die Deutsche Telekom ihre Prognose für das Gesamtjahr.

Marktanteil im Glasfaser-Netz ausgebaut

Die massiven Investitionen führten zu weiter deutlich erhöhten Netzabdeckungen insbesondere in Deutschland und den europäischen Beteiligungsgesellschaften. So stieg in Deutschland im Rahmen der integrierten Netz-Strategie die LTE-Abdeckung innerhalb Jahresfrist um sechs Prozentpunkte auf 91 Prozent.

Der Anteil der Haushalte in Deutschland mit der Möglichkeit für einen Anschluss an das Glasfaser-Netz der Deutschen Telekom erhöhte sich um zehn Prozentpunkte auf 57 Prozent, das entspricht einem Plus von deutlich mehr als 4 Millionen Haushalten.

In den europäischen Beteiligungen erhöhte sich die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser im Festnetz um knapp eine Million auf aktuell 21,4 Prozent der Haushalte. Im Mobilfunk stieg die Bevölkerungsabdeckung um rund 19 Millionen auf 97 Millionen Einwohner, entsprechend 75 Prozent der Bevölkerung.

Starkes Kundenwachstum

Die hohe Netzqualität führte zusammen mit innovativen Produktangeboten und integrierten Produktbündeln zu einem starken Kundenwachstum, insbesondere in den USA und bei Glasfaser in Deutschland. Hier stieg die Zahl der Glasfaser-Anschlüsse im zweiten Quartal 2016 um 578.000 auf 5,6 Millionen. Das trug dazu bei, dass erstmals seit Beginn der Liberalisierung im deutschen Telekommunikationsmarkt die Serviceumsätze im deutschen Festnetz in einem Quartal stabilisiert werden konnten.

Auf dieser hohen Kundennachfrage setzt die Deutsche Telekom mit dem innovativen Angebot "So gut, so günstig" auf, um das eigene Breitband-Geschäft in Deutschland mit dem Anspruch voranzutreiben, das beste Kundenerlebnis zu bieten. Neukunden können seit dem 1. August das vielfach ausgezeichnete und aus dem letzten Connect-Test als Sieger hervorgegangene deutsche Festnetz ein Jahr lang mit der gewünschten Bandbreite auf die eigenen Bedürfnisse hin testen - für einheitlich 19,95 Euro im Monat, unabhängig von der gewählten Bandbreite.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung - inkl. detaillierte Erläuterungen zur Entwicklung der operativen Segmente, zum regionalem Geschäft und mit umfangreichen Tabellen.

Für weitere Informationen zur Deutschen Telekom klicken Sie bitte hier.

Hinweis: Die Deutsche Telekom AG ist an der Ströer SE & Co. KGaA, der Muttergesellschaft der SDP GmbH, die das Portal t-online.de betreibt, beteiligt. 

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