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VW-Zulieferer Prevent geht auch gegen Daimler vor


Millionenklage  

VW-Zulieferer geht auch gegen Daimler vor

22.08.2016, 10:04 Uhr | t-online.de, dpa

VW-Zulieferer Prevent geht auch gegen Daimler vor. Produktion im Daimler-Werk Rastatt. (Quelle: dpa)

Produktion im Daimler-Werk Rastatt. (Quelle: dpa)

Wegen des Streits mit Zulieferer Prevent steht bei Volkswagen die Golf-Produktion still. Doch VW ist nicht der einzige Autokonzern, der Ärger mit Prevent hat. Die Zulieferer-Gruppe hat eine Millionen-Klage gegen Daimler auf den Weg gebracht.

Darüber berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Hintergrund: Daimler hatte im Jahr 2013 mehrere Aufträge für Prevent gekündigt. Der Zulieferer drängt nun auf finanziellen Ausgleich.

Die Zeitung spricht von mehreren zehn Millionen Euro. Das gehe aus der Prevent-Bilanz von 2014 hervor. Dass sich der positive Trend der Automobilbranche nicht in den Umsatzzahlen niedergeschlagen habe, liege an den "im Jahr 2013 gekündigten Aufträgen" von Daimler, zitiert die SZ aus einem Geschäftsbericht.

Daimler bestätigt Rechtsstreit

Ein Sprecher der Daimler AG bestätigte den Rechtsstreit. Worum und um welche Summen es dabei gehe, wollte er jedoch nicht sagen. "Wir haben eine Lieferbeziehung in sehr geringem Umfang mit der Prevent-Gruppe", sagte er. Die "Bild am Sonntag" berichtete, wie auch bei VW seien unter anderem Sitzbezüge ein Streitpunkt.

Derzeit befasst sich das Landgericht Braunschweig, wo auch der Streit mit VW behandelt wird, mit der Klage. Außer um Geld wird jedoch auch darum gestritten, welches Gericht zuständig ist. Braunschweig oder das Landgericht Stuttgart, wo Daimler seinen Sitz hat.

Golf-Produktion steht still

Der Streit zwischen Volkswagen und den Zulieferern ES Automobilguss und Car Trim, die zur Prevent-Gruppe gehören, schlägt am Montag voll auf die Golf-Produktion durch. Die Bänder im Stammwerk Wolfsburg stehen bis voraussichtlich kommenden Samstag still. 

Prevent wirft VW vor, bestimmte Aufträge frist- und grundlos gekündigt zu haben. Dagegen wolle man sich mit dem Lieferstopp wehren. Der Autokonzern fordert hingegen von den Geschäftspartnern, bestehende Liefervereinbarungen einzuhalten.

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