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Keine Hilfe für Deutsche Bank - Aktie gerät unter Druck


Bangen wegen Rekordstrafe in den USA  

Keine Hilfe für Deutsche Bank - Aktie unter Druck

26.09.2016, 14:38 Uhr | rtr, t-online.de

Keine Hilfe für Deutsche Bank - Aktie gerät unter Druck. Deutsche-Bank-Aktie unter Druck. (Quelle: dpa)

Deutsche-Bank-Aktie unter Druck. (Quelle: dpa)

Anleger sorgen sich um die Deutsche Bank: In den USA droht dem Unternehmen eine Strafe, die fast dem gesamten derzeitigen Börsenwert entspricht. Spekulationen über mögliche Staatshilfen weisen aber sowohl die Bank als auch die Bundesregierung zurück.

Das Magazin "Focus" hatte am Wochenende gemeldet, Kanzlerin Angela Merkel habe Bankchef John Cryan bei einem vertraulichen Treffen im Sommer signalisiert, dass die Regierung nicht bereit sei, dem größten deutschen Geldhaus mit Staatshilfen unter die Arme zu greifen.

Die Bank erklärte dazu: "John Cryan hat zu keinem Zeitpunkt die Bundeskanzlerin darum gebeten, dass die Regierung im Hypothekenverfahren mit dem amerikanischen Justizministerium interveniert."

Rekordstrafe würde Bank schwer treffen

Der Bank droht hier eine Rekordstrafe von 14 Milliarden Dollar (rund 12 Milliarden Euro), während der Börsenwert nur noch bei 14 Milliarden Euro liegt. Es wird jedoch erwartet, dass die Strafe noch reduziert wird. Die Bank hat Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten gebildet, die mit insgesamt 5,5 Milliarden Euro jedoch nur einen Bruchteil der bislang im Raum stehenden Summe ausmachen.

Am Markt waren deshalb aber zu Wochenbeginn Sorgen über eine neue Kapitalerhöhung lautgeworden. Dazu erklärte der Banksprecher: "Die Frage nach einer Kapitalerhöhung stellt sich derzeit nicht, wir erfüllen alle regulatorischen Vorgaben."

Spekulationen über die Kapitalerhöhung drückten die Deutsche-Bank-Aktien dennoch um bis zu 6,9 Prozent auf ein Rekordtief von 10,62 Euro.

Bundesregierung: keine Staatshilfe

Die Bundesregierung bestätigte derweil, dass sie keine Staatshilfen für die Deutsche Bank erwägt. "Es gibt keinen Anlass für solche Spekulationen, wie sie da angestellt werden, und die Bundesregierung beteiligt sich auch an solchen Spekulationen nicht", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Zu den laufenden Gesprächen von Vertretern des Geldinstituts mit den amerikanischen Justizbehörden sagte Seibert, die Bundesregierung wisse, dass sich das US-Justizministerium mit anderen Kreditinstituten in der Vergangenheit auf Vergleiche geeinigt habe. Die Bundesregierung gehe davon aus, "dass auch hier ein faires Ergebnis erzielt wird".

Zu Kontakten der Regierung mit der Deutschen Bank wollte er keine Stellung nehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei regelmäßig mit Spitzen der deutschen Wirtschaft im Gespräch, sagte Seibert.

Wie die Deutsche Bank dasteht

Die "Welt" hatte kürzlich vorgerechnet, dass die Deutsche Bank nur noch ein Vierzehntel so viel wert ist wie die US-Bank JP Morgan, mit der sie in den 90er Jahren noch in einer Liga gespielt habe.

Der aktuelle Börsenwert von rund 15 Milliarden Euro bedeutet außerdem, dass sich der iPhone-Hersteller Apple alleine mit seinen Bargeldreserven von geschätzt mehr als 190 Milliarden Euro zwölf Mal die Deutsche Bank kaufen könnte.

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