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Wegen Deutsche Bank und Commerzbank: Ifo-Chef Fuest warnt vor neuer Bankenkrise


Deutsche Bank und Commerzbank  

Ifo-Chef warnt vor neuer Bankenkrise

29.09.2016, 12:54 Uhr | dpa-AFX

Wegen Deutsche Bank und Commerzbank: Ifo-Chef Fuest warnt vor neuer Bankenkrise. Dunkle Wolken über der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa)

Dunkle Wolken über der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa)

Die aktuellen Probleme der großen deutschen Banken bergen nach Ansicht von Ifo-Chef Clemens Fuest hohe Risiken. "Wenn diese Situation anhält, steigen die Risiken einer Krise", warnte der Präsident des renommierten Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts.

Hintergrund für das Interview des Fachmannes mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung": Die Commerzbank steht im Zuge ihres geplanten Umbaus vor drastischen Einschnitten - nach Informationen aus Finanzkreisen plant das teilstaatliche Institut den Abbau von rund 9000 Stellen.

Und beim Branchenprimus Deutsche Bank sorgen sich Anleger angesichts von Milliarden-Forderungen der US-Behörden um die vergleichsweise dünne Kapitaldecke. Die Aktie ist seit Monaten auf Talfahrt.

Fuest fordert deshalb strengere Kapitalvorschriften für die Banken. "Ein zentraler Punkt in der Finanzkrise, den die Politik nicht gelöst hat, ist, dass die Banken genug Eigenkapital haben müssen", betonte der Ökonom.

Das Ziel müsste mindestens acht Prozent der Bilanzsumme sein. Nur dann kann es funktionieren, dass Banken, die in eine Krise geraten, Verluste auffangen können und - wenn sie geschlossen werden müssen - nicht die Steuerzahler belasten."

Deutsche Bank versucht zu beruhigen

Angesichts der offensichtlichen Probleme der Deutschen Bank ist deren Chef derweil darum bemüht, die Wogen zu glätten. Vorstandschef John Cryan bezeichnete die Lage als besser, als sie derzeit von außen wahrgenommen werde. Sein Institut bitte weder um Geld vom Staat, noch sei eine Kapitalerhöhung angedacht. 

 

 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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