Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Außenhandel: Deutsche Exporte schwächeln - "Kriselt an allen Ecken"


Prognose nach unten korrigiert  

Deutscher Export: "Es kriselt an allen Ecken"

04.10.2016, 15:29 Uhr | rtr, t-online.de

Außenhandel: Deutsche Exporte schwächeln - "Kriselt an allen Ecken". Containerverladung in Hamburg: Trotz eines erwarteten Rekords dominiert bei den Exporteuren die Skepsis. (Quelle: dpa)

Containerverladung in Hamburg: Trotz eines erwarteten Rekords dominiert bei den Exporteuren die Skepsis. (Quelle: dpa)

Wegen der lahmenden Weltkonjunktur rechnen die deutschen Exporteure nur noch mit einem schwachen Wachstum. Ihr Auslandsgeschäft lege in diesem Jahr um maximal zwei Prozent zu, 2017 um höchstens 2,5 Prozent, erklärte der Außenhandelsverband BGA.

Ursprünglich hatte der Verband für dieses Jahr ein Plus von bis zu 4,5 Prozent angepeilt. Doch signalisierte BGA-Präsident Anton Börner bereits im August in einem Interview eine Halbierung dieser Prognose. "An allen Ecken und Enden der Welt kriselt es, nicht zuletzt vor den Toren Europas", begründete Börner nun die zunehmende Skepsis.

Skepsis trotz erwartetem Rekord

"Trotzdem wird der deutsche Außenhandel einen neuen Rekord bei den Ausfuhren verzeichnen", betonte der Verbandschef. Der Auslandsumsatz summiere sich in diesem Jahr auf 1,22 Billionen Euro, 2017 auf 1,25 Billionen Euro.

Trotz der Bestmarken überwiegen bei dem Branchenverband aber die Molltöne. "Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen", sagte Börner. "So stehen alleine in Europa zahlreiche Wahlen und wichtige Entscheidungen mit völlig ungewissem Ausgang an, etwa in Italien, den Niederlanden, Frankreich und in Deutschland." Auch bleibe abzuwarten, wie die Weichen beim geplanten EU-Austritt Großbritanniens gestellt würden.

Die Importe steigen der Prognose zufolge in diesem Jahr trotz der guten Binnenkonjunktur nur um 0,5 Prozent auf 953 Milliarden Euro. Grund dafür seien vor allem die gesunkenen Rohstoffpreise. 2017 soll es dann ein Plus von 1,5 Prozent auf 967 Milliarden Euro geben.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die neuesten Technik-Trends: Mieten ist das neue Kaufen
OTTO NOW entdecken
Anzeige
Sichern Sie sich 40% Rabatt auf den nächsten Möbeleinkauf
bei der Jubiläumsaktion auf XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal