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Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz erwartet Zerfall der Eurozone

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Tiefgreifende Reformen nötig  

Star-Ökonom erwartet baldigen Zerfall der Eurozone

06.10.2016, 15:38 Uhr | dpa

Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz erwartet Zerfall der Eurozone. Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz (Quelle: Reuters)

Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz (Quelle: Reuters)

Mangelnde Entschlossenheit und Solidarität der Mitgliedstaaten könnten laut Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz zum Zerfall der Eurozone führen. Und zwar schon in den kommenden Jahren.

"Mir macht die Geschwindigkeit Sorgen, mit der die Entscheidungen in Europa ablaufen", sagte der US-Ökonom im "Welt"-Interview. "Die Politik einigt sich darauf, was getan werden muss, aber dann wird blockiert, getrödelt und sich Zeit gelassen."

Nötig seien tiefgreifende Reformen wie die Schaffung einer Bankenunion oder einer gemeinsamen Einlagensicherung. Er rechne aber nicht mehr damit, dass Europas Politik die wankende Währungsunion langfristig retten kann.

Nord-Euro und Süd-Euro

"Es wird in zehn Jahren noch eine Eurozone geben, aber die Frage ist, wie sie aussehen wird. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie immer noch 19 Mitglieder haben wird", sagte der frühere Chefökonom der Weltbank. "Es ist schwer zu sagen, wer dann noch dazugehören wird."

Deutschland habe sich etwa schon damit abgefunden, dass Griechenland die Eurozone verlassen werde. Nur durch die Auflösung der Gemeinschaftswährung oder deren Spaltung in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro könne die lahmende Wirtschaft des Kontinents wieder in Schwung gebracht werden.

Negativbeispiel Italien

Als Negativbeispiel nannte Stiglitz Italien. "Wenn ich mich mit Italienern unterhalte, spüre ich, dass die Menschen dort zunehmend enttäuscht sind vom Euro." Auch Wissenschaftlern und führenden Politikern des Landes werde immer klarer, "dass Italien im Euro nicht funktioniert. Das ist für die Italiener emotional wirklich schwierig, und sie haben sich lange geweigert, diese Einsicht zu akzeptieren."

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