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Britisches Finanzministerium warnt vor "hartem" Brexit


Milliardenverluste zu erwarten  

Britisches Finanzministerium warnt vor "hartem" Brexit

11.10.2016, 14:13 Uhr | dpa

Britisches Finanzministerium warnt vor "hartem" Brexit. Milliardenverluste stehen den Briten bevor, sollte der Brexit ein "harter" werden. Gemeint ist damit auch ein Austritt aus dem europäischen Binnenmarkt. (Quelle: dpa)

Milliardenverluste stehen den Briten bevor, sollte der Brexit ein "harter" werden. Gemeint ist damit auch ein Austritt aus dem europäischen Binnenmarkt. (Quelle: dpa)

Der Brexit kommt, versichert die britische Premierministerin Theresa May unermüdlich. Unklar ist jedoch, ob Großbritannien dabei auch aus dem europäischen Binnenmarkt ausscheidet. Einer Studie des Finanzministeriums zufolge wäre das ein Desaster.

Das britische Schatzamt hat vor erheblichen Kosten gewarnt, sollte Großbritannien infolge des Brexit-Votums aus dem Binnenmarkt ausscheiden. Das geht aus einem internen Papier hervor, das der britischen Tageszeitung "The Times" vorliegt. Demnach könnte das Bruttoinlandsprodukt des Landes innerhalb der kommenden 15 Jahre um bis zu 9,5 Prozent schrumpfen.

Verlust von 73 Milliarden Euro

Das entspräche entgangenen Steuereinnahmen von 66 Milliarden Pfund (73 Milliarden Euro) im Jahr. Das Finanzministerium wolle mit dem Papier Kabinettsmitglieder von dem potenziellen Schaden überzeugen, den ein "harter Brexit" hätte, berichtet die "Times".

Die Zahlen stammen der "Times" zufolge aus einem Bericht, der bereits im April vom damaligen Schatzkanzler George Osborne in Auftrag gegeben worden war. Osborne hatte damals angekündigt, die Regierung müsse bei einem Brexit Ausgaben kürzen und die Steuern erhöhen. Führende Brexit-Anhänger hatten den Bericht als "Panikmache" und "Strafbudget" abgetan.

Dramatischer Kursabsturz des Pfunds

Dass die neue britische Regierung nun auf den Bericht zurückgreift, könnte ein Hinweis darauf sein, wie zerstritten das Kabinett in der Frage ist, ob das Land dem europäischen Binnenmarkt den Rücken kehren sollte. Premierministerin May hatte Anfang des Monats beim Parteitag der Konservativen in Birmingham den Eindruck erweckt, Großbritannien steuere auf einen "harten Brexit" zu. Der Kurs des Britischen Pfunds stürzte daraufhin auf ein historisches Tief.

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