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EZB lässt Leitzins und Strafzinsen unverändert


Geldflut bleibt  

EZB lässt Leitzins unverändert

20.10.2016, 15:07 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

EZB lässt Leitzins und Strafzinsen unverändert. EZB-Präsident Mario Draghi setzt auf Kontinuität in der Geldpolitik. (Quelle: dpa)

EZB-Präsident Mario Draghi setzt auf Kontinuität in der Geldpolitik. (Quelle: dpa)

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Leitzins unverändert bei 0,0 Prozent. Die Leitzinsen würden noch länger niedrig bleiben, teilte die Notenbank in Frankfurt am Main mit.

Unverändert bleiben auch die Strafzinsen von minus 0,4 Prozent, die Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Die EZB bekräftigte außerdem, dass sie weiterhin monatlich für 80 Milliarden Euro Anleihen kaufen will - und das bis mindestens März 2017.

Der Leitzins für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Zentralbankgeld liegt bereits seit März auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Entscheidung entspricht Erwartungen

Die meisten Ökonomen hatten nicht damit gerechnet, dass die Notenbank weitreichende Entscheidungen trifft. "Die Konjunkturentwicklung seit September versetzt die EZB nicht in Eile, zusätzlich geldpolitische Maßnahmen zu präsentieren", argumentierte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der ING Diba.

Beobachter erwarten sich aber Hinweise über das weitere Vorgehen der EZB bei ihrem Anleihenkaufprogramm. So könnten die Währungshüter bei der Dezembersitzung das Programm über März 2017 hinaus verlängern und die selbstgesetzten Bedingungen zum Erwerb der Anleihen lockern, weil einige Papiere allmählich knapp werden. Im Dezember legt die Notenbank auch aktuelle Konjunktur- und Inflationsprognosen vor.

Die EZB kauft seit März 2015 Staatsanleihen und andere Wertpapiere. 80 Milliarden Euro fließen derzeit monatlich, insgesamt sollen es 1,74 Billionen Euro werden. Seit Juni stehen auch Unternehmensanleihen auf dem Einkaufszettel.

Inflation weiter zu niedrig

Mit ihrer ultralockeren Geldpolitik wollen die Währungshüter die Konjunktur ankurbeln und die Inflation im Euroraum anschieben.

Zwar stieg die Inflation im gemeinsamen Währungsraum im September auf den höchsten Stand seit Oktober 2014. Die Rate ist mit 0,4 Prozent aber weit entfernt von dem Preisziel der EZB von knapp zwei Prozent. Langfristig niedrige oder gar sinkende Preise gelten als Risiko für die Konjunktur: Unternehmen und Verbraucher könnten Investitionen aufschieben, weil sie erwarten, dass es noch billiger wird.

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