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Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit starker Woche - Techwerte unter Druck


Aktien Frankfurt Schluss  

Dax mit starker Woche - Techwerte unter Druck

11.11.2016, 18:42 Uhr | dpa-AFX

Der Dax hat am Freitag freundlich geschlossen und eine turbulente Woche sehr erfolgreich beendet. Die Kursgewinne seit dem US-Wahlergebnis am Dienstag seien Vorschusslorbeeren auf die Versprechen des neu gewählten Präsidenten Donald Trump, sagte Börsenexperte Jochen Stanzl von CMC Markets.

Der deutsche Leitindex ging mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 10.667 Punkte aus dem Handel, nachdem er am Vormittag noch im Minus gelegen hatte. Im Wochenverlauf gelang dem Dax damit ein Gewinn von fast 4 Prozent.

Der MDax fiel am Freitag hingegen um 0,5 Prozent auf 20.381 Punkte. Der TecDax sackte gar um 1,2 Prozent auf 1694 Punkte ab. Wie bereits am Vortag litten Tech-Werte unter Befürchtungen, dass eine restriktive Handelspolitik des künftigen US-Präsidenten die stark im Ausland engagierten Technologie- und Internetunternehmen treffen könnte.

Banken weiter auf Erholungskurs

Unter den Einzelwerten im Dax stachen erneut die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank mit Gewinnen von 4,6 beziehungsweise 1,6 Prozent positiv hervor. Die Aktien der Geldhäuser profitieren seit der Wahl Trumps von Aussichten auf wieder steigende Zinsen.

Die Deutsche-Bank-Papiere stützte zudem eine Studie von Barclays, wonach die Chancen auf eine gütliche Einigung der Bank mit den US-Behörden gestiegen seien. Dort steht nach wie vor eine Forderung im Zusammenhang mit windigen Hypothekengeschäften aus Zeiten vor der Finanzkrise von 14 Milliarden US-Dollar im Raum.

Allianz mit Gewinnsprung

Der Versicherer Allianz meldete einen Gewinnsprung im dritten Quartal, was den Aktien ein Plus von 1,4 Prozent bescherte. Unter dem Strich hatte der größte Versicherer Europas einen Überschuss von knapp 1,9 Milliarden Euro und damit rund 37 Prozent mehr als ein Jahr zuvor erwirtschaftet. Die Papiere des Autobauers BMW schnellten nach monatlichen Absatzzahlen um 4,3 Prozent nach oben.

Während HeidelbergCement mit einem Minus von 4,4 Prozent unter einer Abstufung des Analysehauses Kepler Cheuvreux litten, wurden RWE-Papiere von einem Gewinnrückgang bei der Ökostrom-Tochter Innogy belastet. Sie büßten 2,8 Prozent ein, die Papiere der im Oktober an die Börse gebrachte Sparte Innogy verloren etwas mehr als 3 Prozent.

Euro verliert weiter an Boden

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,5 Prozent auf 3030 Punkte. Der Pariser CAC-40-Index gab um rund 0,9 Prozent nach, der Londoner FTSE-100-Index fiel um gut 1,4 Prozent. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand zum europäischen Handelsschluss rund 0,3 Prozent tiefer.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,05 Prozent am Vortag auf 0,12 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,34 Prozent auf 141,71 Punkte. Der Bund Future sank um 0,1 Prozent auf 160,25 Punkte. Der Euro setzte seine Abwärtstendenz seit der US-Wahl fort und wurde zuletzt bei 1,0838 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,0904 Dollar festgelegt. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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