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Wochenausblick Börse: Italien und Österreich dürften für Turbulenzen sorgen


Wochenausblick Börse  

Italien und Österreich dürften für Turbulenzen sorgen

03.12.2016, 13:56 Uhr | dpa

Die Anleger sollten sich zu Beginn der neuen Woche auf starke Schwankungen am deutschen Aktienmarkt einstellen. "Mit dem Verfassungsreferendum in Italien sowie dem zweiten Versuch einer Präsidentenwahl in Österreich geht die Angst vor populistischen Strömungen im Euroraum um", fasste Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba die aktuellen Sorgen vieler Investoren zusammen.

Vor den Entscheidungen am Wochenende schloss der Dax am Freitag mit leichten Verlusten 0,2 Prozent tiefer bei 10.513 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Minus von 1,7 Prozent.

Hängepartie befürchtet

Sowohl in Österreich als auch in Italien zeichnet sich Windt zufolge ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Glaube man den Umfragen, sei es durchaus möglich, dass mit einem künftigen österreichischen Bundespräsidenten Norbert Hofer das Lager der EU-Gegner innerhalb der Europäischen Union Zulauf erfahre.

Ebenso würde der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi mit einer Ablehnung des Referendums geschwächt. Falls Renzi daraufhin zurücktreten sollte, wird eine politische Hängepartie befürchtet, die die kriselnde Wirtschaft des Landes mitreißen könnte.

Renzi will per Volksabstimmung ein in Europa einzigartiges System mit zwei gleichberechtigten Parlamentskammern abschaffen und so politische Blockaden auflösen. Auf Umfragen in Zeiten des Populismus sei allerdings weniger Verlass, schränkte Windt ein.

Hoffnung der Börsianer liegt auf Draghi

In den politisch unsicheren Zeiten schlägt positiv zu Buche, dass die Europäische Zentralbank (EZB) wohl weiter für Beruhigung sorgen wird. Auf seiner Sitzung am Donnerstag dürfte der EZB-Rat beschließen, das Anleihenkaufprogramm zur Stützung der Wirtschaft um vermutlich sechs Monate zu verlängern, schrieb Commerzbank-Analyst Michael Schubert.

Dabei dürften die Notenbanker nach Auffassung von Schubert selbst dann nicht hektisch agieren, falls es am Montag wegen des Referendums in Italien tatsächlich zu Marktturbulenzen kommen sollte. Schließlich habe EZB-Chefvolkswirt Peter Praet erklärt, die Europäische Zentralbank müsse ruhig sein, ruhiger als die Märkte.

Darüber hinaus wird die Deutsche Börse am Montag nach Börsenschluss bekannt geben, wie stark die Dax-Familie dieses Mal aufgemischt wird. Dabei dürfte die Energiewende Spuren hinterlassen. So könnten nach Experteneinschätzungen die jüngst an die Börse gebrachte Eon-Kraftwerksbeteiligung Uniper und RWEs Erneuerbare-Energien-Tochter Innogy in den MDax der mittelgroßen Werte aufgenommen werden.

Im weiteren Wochenverlauf richten sich die Augen der Anleger nach Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht verkündet am Dienstag sein Urteil über die Rechtmäßigkeit des beschleunigten Atomausstiegs. Geklagt hatten die Energiekonzerne Eon, RWE und Vattenfall.

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