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SAP, Siemens und Co.: Das sind die Wertvollsten deutschen Unternehmen


Weltweit nur auf Platz 60  

Das ist das wertvollste deutsche Unternehmen

29.12.2016, 13:49 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

SAP, Siemens und Co.: Das sind die Wertvollsten deutschen Unternehmen. Die Walldorfer Software-Schmiede SAP ist gemessen an der Marktkapitalisierung unter allen deutschen Konzernen der wertvollste. (Quelle: imago images/Jürgen Schwarz)

Die Walldorfer Software-Schmiede SAP ist gemessen an der Marktkapitalisierung unter allen deutschen Konzernen der wertvollste. (Quelle: Jürgen Schwarz/imago images)

Gemesen am Börsenwert ist die Software-Schmiede SAP derzeit das wertvollste Unternehmen Deutschlands. Damit rangiert der Konzern aus dem baden-württembergischen Walldorf laut einer Studie der Beratungsfirma Ernst & Young (EY) zum Jahresende mit einem Börsenwert von rund 103 Milliarden Dollar vor Siemens, Bayer, BASF und Daimler.

Während Siemens laut EY auf eine Marktkapitalisierung von 98 Milliarden Dollar kommt, ist Bayer 85 Milliarden, BASF 84 Milliarden und Daimler 79 Milliarden Dollar wert.

"Europa gibt kein überzeugendes Bild ab"

Im internationalen Vergleich schneiden diese Konzerne aber enttäuschend ab und belegen die Plätze 60 (SAP) bis 99 (Daimler). Das wertvollste Unternehmen der Welt bleibt Apple. Der iPhone-Hersteller ist zum Jahresende an der Börse 625 Milliarden Dollar wert. Das ist mehr als die sieben teuersten börsennotierten deutschen Unternehmen zusammen, wie aus der EY-Erhebung hervorgeht.

Weltweit den zweiten Platz belegt die Google-Holding Alphabet (552 Mrd. Dollar), gefolgt von Microsoft (492 Mrd. Dollar). Generell schneiden die US-Unternehmen in der Studie mit Abstand am besten ab. Laut EY firmieren in den USA die 14 wertvollsten Konzerne der Welt. So finden sich unter den 100 größten Unternehmen weltweit auch mehrere Banken, Versicherungen und Investmentfirmen aus den USA. Erst auf Platz 15 rangiert mit dem britischen Ölkonzern Royal Dutch Shell (226 Mrd. Dollar) ein europäischer Konzern.

"In Europa spielen vor allem etablierte Auto-, Pharma- und Rohstoffkonzerne eine große Rolle. Junge Unternehmen, die es hinsichtlich Umsatz und Marktkapitalisierung mit etablierten Großkonzernen aufnehmen können, sucht man in Europa weitgehend vergeblich", kommentierte EY-Deutschland-Chef Hubert Barth die Studien-Ergebnisse. 

Überhaupt gebe "Europa zurzeit kein überzeugendes Bild ab", so Barth. "Der Kontinent ist politisch uneins, driftet wirtschaftlich weiter auseinander und kämpft nach wie vor mit der Staatsschuldenkrise, die immer wieder aufflammen kann und gerade den Finanzsektor belastet."

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