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Donald Trump attackiert General Motors - Ford lenkt im Mexiko-Streit ein


"Produziert in den USA!"  

Donald Trump attackiert General Motors auf Twitter

03.01.2017, 19:47 Uhr | dpa, AFP, rtr

Donald Trump attackiert General Motors - Ford lenkt im Mexiko-Streit ein. Donald Trump hat sich mal wieder per Twitter zu Wort gemeldet. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump hat sich mal wieder per Twitter zu Wort gemeldet. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump hat den größten US-Autohersteller General Motors (GM) wegen Importen aus Mexiko aufs Korn genommen. Der Konzern solle in den USA produzieren oder hohe Steuern zahlen. Konkurrent Ford kommt dem designierten US-Präsidenten unterdessen entgegen.

"General Motors schickt in Mexiko gefertigte Modelle des Chevy Cruze steuerfrei über die Grenze zu US-Händlern. Produziert in den USA oder zahlt hohe Einfuhrsteuern!", twitterte der künftige US-Präsident. 

Ford lenkt ein

Trump, dessen Wahlkampf-Slogan "Amerika zuerst" lautete, ist die Produktion von US-Unternehmen im Ausland ein Dorn im Auge. Auch den GM-Rivalen Ford hat er schon wegen der Verlagerung von Jobs ins Niedriglohn-Nachbarland Mexiko angegriffen.

Jetzt gab der Konzern bekannt, seine Pläne zum Bau eines 1,6 Milliarden Dollar teuren Werks in Mexiko aufzugeben. Statt dessen sollten 700 Millionen Dollar in eine Fabrik in Michigan in den USA investiert werden.

Einfuhrzoll angekündigt

Bereits im Wahlkampf hatte Trump einen Einfuhrzoll von 35 Prozent für in Mexiko produzierte Autos angekündigt. Das Freihandelsabkommen Nafta mit den beiden Nachbarländern Mexiko und Kanada will er aufkündigen. Er macht solche Abkommen dafür verantwortlich, dass US-Unternehmen Industriearbeitsplätze ins Ausland verlagert haben.

Der Opel-Mutterkonzern stellt die meisten Chevrolet Cruze im Bundesstaat Ohio her, einige Modelle werden jedoch aus Mexiko importiert. GM wies die Vorwürfe zurück. Die Cruze-Limousine für den US-Markt werde nur in den USA gebaut. In Mexiko werde das mit dem VW-Golf vergleichbare Fließheck-Modell für den internationalen Markt gebaut. Nur wenige dieser Autos würden in den USA verkauft.

Stunde der Protektionisten

Vor seinem GM-Tweet hatte Trump zudem die Nominierung von Robert Lighthizer zum Handelsbeauftragten angekündigt. Der 69-Jährige ist ein bekennender Protektionist. Dem Handelsbeauftragten obliegen in den USA die Verhandlungen über internationale Handelsbeziehungen. Unter der Regierung von Ronald Reagan hatte Lighthizer bereits als stellvertretender Handelsrepräsentant gearbeitet.

Künftiger Handelsminister wird der 79-jähriger Milliardär Wilbur Ross, der ein entschiedener Nafta-Gegner ist.

Die US-Autohersteller verlagern seit längerem wegen der niedrigeren Arbeitskosten die Produktion von Kleinwagen nach Mexiko und stellen in den USA vor allem Fahrzeuge der Oberklasse her. GM hatte erst im November angekündigt, 2000 Stellen an zwei Werken in den USA zu streichen. Insidern zufolge sollen einige Cruze-Modelle künftig in Mexiko und nicht mehr im Bundesstaat Ohio hergestellt werden.

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