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Wirtschaft  

'BöZ': Unicredit-Kapitalerhöhung beginnt Mitte Februar

06.01.2017, 09:55 Uhr | dpa-AFX

MAILAND (dpa-AFX) - Die angeschlagene italienische Großbank Unicredit will einem Zeitungsbericht zufolge Mitte Februar ihre Kapitalerhöhung starten. Inzwischen stehe auch der Fahrplan für die kommenden Wochen, schreibt die "Börsen-Zeitung" (Freitag) ohne genaue Nennung von Quellen. Nach der außerordentlichen Hauptversammlung am 12. Januar, auf der die Aktionäre über die Kapitalmaßnahme abstimmen, wolle Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier mit der Werbetour für Investoren beginnen. Die geplante Kapitalerhöhung über 13 Milliarden Euro soll dem Vernehmen nach kurz nach der für den 9. Februar vorgesehenen Bekanntgabe der Jahresergebnisse beginnen und im darauffolgenden Monat abgeschlossen werden.

Mehrere Großaktionäre sollen eine Verwässerung ablehnen, zudem sollen arabische Investoren interessiert sein, schreibt die "BöZ". Allerdings sind die Bedingungen für die größte Kapitalmaßnahme in der Geschichte der Mailänder Börse noch nicht bekannt.

Der zweitgrößte Unicredit-Aktionär, der arabische Investor Aabar mit 5,0 Prozent der Anteile, prüfe derzeit die Maßnahme und soll sich bereits 650 Millionen Euro für die Kapitalerhöhung gesichert haben. Zudem erwägt laut der Zeitung auch der Staatsfonds aus Katar (QIA), der sich ursprünglich an der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena beteiligen sollte, ein Engagement bei Unicredit. Auch der größte Aktionär, der Investor Capital Research, ist demnach angeblich bereit, bei der Kapitalerhöhung mitzuziehen.

Die Unicredit-Aktie hat seit der Bekanntgabe des neuen Geschäftsplans Mitte Dezember um 36 Prozent zugelegt. Zu dem Plan gehören die Kapitalerhöhung, die Auslagerung von Krediten und ein forcierter Sparkurs mit Stellenabbau. Die Unicredit steht seit einiger Zeit vor allem wegen eines Bergs an faulen Krediten und der angeschlagenen Kapitaldecke unter erheblichem Druck. Der 55-jährige Mustier hat deshalb der Verbesserung der dünnen Kapitalpuffer oberste Priorität eingeräumt. So hat er bereits Anteile an der Onlinebank Fineco und dem polnischen Kreditinstitut Pekao verkauft sowie erst kürzlich auch die Fondstochter Pioneer versilbert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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