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Wirtschaft: Unicredit-Aktionäre machen Weg für Kapitalerhöhung frei


Wirtschaft  

Unicredit-Aktionäre machen Weg für Kapitalerhöhung frei

12.01.2017, 16:09 Uhr | dpa-AFX

MAILAND (dpa-AFX) - Die Aktionäre der angeschlagenen italienischen Großbank Unicredit haben den Weg für die geplante Kapitalerhöhung mit überwältigender Mehrheit freigemacht. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag in Mailand lag die Zustimmungsquote bei 99,6 Prozent. Der Schritt soll dem Geldhaus 13 Milliarden Euro frisches Kapital einbringen. Das ist fast so viel, wie die Bank derzeit an der Börse wert ist. Unicredit steht vor allem wegen eines Bergs an faulen Krediten und einer dünnen Kapitaldecke unter erheblichem Druck.

Der seit Juli amtierende Bankchef Jean-Pierre Mustier zeigte sich zuversichtlich, genügend Geldgeber zu finden. Es gebe Interesse von europäischen und amerikanischen Investoren, sagte er der italienischen Zeitung "La Stampa" (Donnerstag). Er halte es auch für möglich, das die Kapitalmaßnahme bis Mitte März über die Bühne gehe.

In der Einladung zur Hauptversammlung wird allerdings darauf verwiesen, dass es keine formale Vorgabe gebe, die Kapitalerhöhung noch im ersten Quartal durchzuziehen. Neben der Kapitalerhöhung beschlossen die Aktionäre, jeweils zehn Unicredit-Aktien zu einer Aktie zusammenzulegen.

Das Unicredit-Papier hat sich seit der Bekanntgabe des neuen Geschäftsplans Mitte Dezember kräftig erholt. Zu dem Plan gehören die Kapitalerhöhung, die Auslagerung von Krediten und ein forcierter Sparkurs mit Stellenabbau. Der 55-jährige Mustier hat der Aufbesserung der Kapitalpuffer oberste Priorität eingeräumt. So hat er bereits Anteile an der Onlinebank Fineco und dem polnischen Kreditinstitut Pekao verkauft sowie erst kürzlich die Fondstochter Pioneer versilbert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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