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Wirtschaft - DAVOS/UBS-Studie: Investment-Umdenken im Kampf gegen Hunger und Armut nötig


Wirtschaft  

DAVOS/UBS-Studie: Investment-Umdenken im Kampf gegen Hunger und Armut nötig

16.01.2017, 16:05 Uhr | dpa-AFX

DAVOS (dpa-AFX) - Die Bekämpfung von Hunger und Armut in der Welt kann laut einer Studie der Schweizer Großbank UBS nur mithilfe des Finanzmarkts gelingen. Politische Entscheidungsträger sollten privatwirtschaftliche Investments vorantreiben, sagte UBS-Chef Sergio Ermotti am Montag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Ohne diese Gelder werde die Umsetzung der sogenannten UN-Nachhaltigkeitsziele schwierig - dazu zählen auch gute Bildung, Gesundheitsversorgung und der Ausbau erneuerbarer Energien.

Jedes Jahr müssten 7 bis 10 Prozent der Weltwirtschaftsleistung aufgewendet werden, um die UN-Nachhaltigkeitsziele am Ende zu erreichen, führten die Autoren der Studie aus. Dabei stützten sich die Politiker momentan noch zu sehr auf öffentliche Gelder. Die UBS selbst - einer der größten Vermögensverwalter der Welt - will nun binnen fünf Jahren 5 Milliarden Dollar an Kundengelder neu in nachhaltige Projekte stecken. Ziel sei es, derlei Investments zur Normalität zu machen.

Die Vereinten Nationen hatten 2015 insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) beschlossen, die bis 2030 erreicht werden sollen. Eine im vergangenen Sommer unter anderem von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichte Studie stellte jedoch fest, dass die Welt noch weit entfernt ist vom Erreichen der Ziele. Am Sonntag kritisierte die Kinderrechtsorganisation Save the Children im Speziellen, dass die Bekämpfung von Kinderarmut mehr als 450 Jahre hinter dem Zeitplan zurückliege.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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