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Deutsche Bank: US-Justiz bestätigt Milliarden-Strafe

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Cryan entschuldigt sich  

US-Justiz bestätigt Milliarden-Strafe für Deutsche Bank

18.01.2017, 10:25 Uhr | dpa-AFX, rtr, t-online.de

Deutsche Bank: US-Justiz bestätigt Milliarden-Strafe. Die Deutsche Bank muss weitere 7,2 Milliarden Dollar wegen dubioser Hypothekenkredite zahlen. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Bank muss weitere 7,2 Milliarden Dollar wegen dubioser Hypothekenkredite zahlen. (Quelle: dpa)

Die Einigung der Deutschen Bank mit den US-Behörden im Streit über dubiose Hypothekengeschäfte ist in trockenen Tüchern. Das Frankfurter Geldhaus zahlt demnach insgesamt 7,2 Milliarden Dollar (6,7 Mrd. Euro) Strafe.

Das US-Justizministerium bestätigte den bereits im Dezember vom Frankfurter Geldhaus ausgehandelten Vergleich. "Dieser Beschluss zieht die Deutsche Bank für illegales Gebaren und verantwortungslose Kreditvergabe-Praktiken zur Verantwortung, die Investoren und der US-Bevölkerung ernsthaften und dauerhaften Schaden zugefügt haben", erklärte US-Justizministerin Loretta Lynch.

Die Aktie der Deutschen Bank  gehört am Mittwoch zu den Verlierern an der Börse. 

Cryan bittet um Entschuldigung

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan, teilte mit, das Verhalten der Bank in dieser Angelegenheit in den Jahren 2005 bis 2007 entspreche nicht den Standards und sei nicht akzeptabel. Er fügte hinzu: "Wir entschuldigen uns uneingeschränkt dafür. Wir haben uns inzwischen aus vielen der betroffenen Geschäfte zurückgezogen und unsere Standards umfassend verbessert."

Das US-Justizministerium bestätigte auch die Einzelheiten des Vergleichs: Um den zivilrechtlichen Streit beizulegen, zahlt die Deutsche Bank demnach 3,1 Milliarden Dollar Bußgeld und stellt zusätzliche 4,1 Milliarden Dollar als Wiedergutmachung für geschädigte Hausbesitzer, Kreditnehmer und Gemeinden bereit.

Ursprünglich standen 14 Milliarden im Raum

Dem Institut war vorgeworfen worden, mit windigen Hypotheken-Deals Anleger getäuscht und so zum Kollaps des US-Häusermarktes im Jahr 2008 und damit zur bislang letzten großen Finanzkrise beigetragen zu haben. Zunächst hatte die US-Justiz mit einer Strafe von 14 Milliarden Dollar gedroht.

Die Deutsche Bank kann die Strafe nach Einschätzung der meisten Analysten ohne Kapitalerhöhung stemmen. Doch schwelen nach wie vor noch andere große Rechtsstreitigkeiten, etwa der Geldwäsche-Skandal in Russland. Auch hier ermitteln die US-Behörden an vorderster Front. 

Investoren fordern Änderungen am Geschäftsmodell

Die Aufarbeitung dieser Affäre bindet intern ebenfalls viele Ressourcen, wie Insider berichten. Dabei würde sich Cryan gerne wieder verstärkt strategischen Themen widmen. Denn einige mächtige Großinvestoren scharren mit den Hufen - sie wünschen sich abermals eine Überarbeitung des Geschäftsmodells.

Hier werden im Frühjahr, spätestens zur Hauptversammlung im Mai, Korrekturen erwartet. Dabei geht es laut Finanzkreisen vor allem um die Zukunft der Postbank, die sich als unverkäuflich erweist, und um weitere Einschnitte im Investmentbanking.

Barclays-Streit geht vor Gericht

Mit der Credit Suisse hatte sich das US-Justizministerium ebenfalls kurz vor Weihnachten auf 5,3 Milliarden Dollar geeinigt, davon 2,5 Milliarden in bar. Zum Stand der Dinge mit den Schweizern äußerte sich Loretta Lynch am Dienstag zunächst nicht. Die parallel geführten Verhandlungen mit der britischen Bank Barclays waren dagegen Ende 2016 geplatzt. Der Streit geht nun wohl vor Gericht.

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