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Rüdiger Grube: Deutsche Bahn fuhr 2016 satten Gewinn ein


Nach Verlusten im Vorjahr  

Bahn fuhr 2016 satten Gewinn ein

18.01.2017, 11:56 Uhr | dpa

Rüdiger Grube: Deutsche Bahn fuhr 2016 satten Gewinn ein. ICE der Deutschen Bahn. (Quelle: dpa)

ICE der Deutschen Bahn. (Quelle: dpa)

Die Bahn hat 2016 wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente der bundeseigene Konzern 1,8 Milliarden Euro, wie Bahnchef Rüdiger Grube bekanntgab. Damit hat das Unternehmen wieder das Niveau von 2014 erreicht.

2015 hatte die Bahn noch einen operativen Verlust von 154 Millionen Euro verbucht. Unterm Strich musste sie damals sogar ein Minus von 1,31 Milliarden Euro ausweisen. Das lag vor allem an Abschreibungen auf den Schienengüterverkehr.

Die Bahn habe nun "die Trendwende geschafft", sagte Grube angesichts der besseren Zahlen. "Hierauf wollen wir 2017 aufbauen und uns weiter steigern." Ziel sei es, die Bahn "jeden Tag für unsere Kunden ein Stück besser und attraktiver zu machen".

Pünktlichkeit gesteigert

In Sachen Pünktlichkeit sei das 2016 bereits gelungen. Im Fernverkehr sei der Anteil pünktlicher Züge von 74,4 Prozent (2015) auf 78,9 Prozent gestiegen. Das selbstgesteckte Ziel von 80 Prozent wurde damit allerdings verfehlt.

Im Regionalverkehr lag die Pünktlichkeitsquote bei 94,8 Prozent (Vorjahr: 94,2 Prozent) und im Güterverkehr bei 76,0 Prozent (Vorjahr: 72,8 Prozent).

Nach der Definition der Bahn ist ein Zug noch pünktlich, wenn er weniger als sechs Minuten zu spät ankommt.

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