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Deutsche Bank: Wertheim-Erben fordern Milliarden

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Illegale Transaktion in Spanien?  

Wertheim-Erben fordern Milliarden von der Deutschen Bank

19.01.2017, 15:44 Uhr | dpa, t-online.de

Deutsche Bank: Wertheim-Erben fordern Milliarden. Die Deutsche Bank ist in einen mysteriösen Fall um ein verschwundenes Vermögen verwickelt. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Bank ist in einen mysteriösen Fall um ein verschwundenes Vermögen verwickelt. (Quelle: dpa)

Der Deutschen Bank droht möglicherweise neuer Ärger in den USA. Jüdische Wohlfahrtsorganisationen haben das Geldhaus und Tochterunternehmen vor einem US-Gericht in Florida verklagt, weil sie das Erbe der Frankfurter Unternehmerfamilie Wertheim beanspruchen.

In der Klageschrift, über die zuerst das "Manager Magazin" berichtet hatte, wird die Rückerstattung von 3 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro) gefordert. Es ist aber noch offen, ob das Gericht die Klage zulässt.

Sehr komplexer Fall

Die Kläger beschuldigen die Bank, Erben den Zugriff auf den Wertheim-Nachlass zu verweigern. Der Fall ist allerdings sehr komplex. Ein Deutsche-Bank-Sprecher erklärte, das Institut habe sich intensiv mit den Vorwürfen auseinandergesetzt und halte sie für unbegründet. Alle bisher in den USA geführten Verfahren seien zugunsten der Bank entschieden worden.

Nach Informationen des "Manager Magazins" übertrug der letzte Erbe der jüdischen Unternehmerfamilie Wertheim das Vermögen 1990 an ein befreundetes Ehepaar. Das Paar habe den Anspruch 2012 an den deutschen Geschäftsmann Tim Fuhr abgetreten. Fuhr wiederum habe einen Teil des Anspruchs an den Wertheim Jewish Education Trust weitergegeben, hinter dem jüdische Wohlfahrtsorganisationen stehen.

Krimineller Deutsche-Bank-Mitarbeiter?

Geschäftsmann Fuhr behaupte, ein Ex-Mitarbeiter der Deutschen Bank in Spanien habe sich Anfang der 1990er-Jahre als Wertheim-Treuhänder ausgegeben und das Vermögen zur Deutschen Bank nach Genf transferiert, von wo aus sich die Spur verliere. Anhand älterer Notizen taxiere er den Wert des Vermögens auf heute rund drei Milliarden Dollar.

Die jüdische Familie Wertheim wurde im 19. Jahrhundert mit dem Verkauf von Nähmaschinen reich. Ihre Berliner Verwandten gründeten das Kaufhaus "KaDeWe". Rechtzeitig vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten siedelten die Wertheims nach Spanien über. Ihre Hausbank war die Credit Suisse, gegen die ebenfalls Klage eingereicht wurde. Die Credit Suisse will den Fall laut "Manager Magazin" aber nicht kommentieren.

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