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Millionenstrafe gegen Deutsche Bank wegen Geldwäsche


Rubel-Affäre  

Millionenstrafe gegen Deutsche Bank wegen Geldwäsche

31.01.2017, 11:36 Uhr | dpa, rtr, AFP

Millionenstrafe gegen Deutsche Bank wegen Geldwäsche. Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa)

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Bank muss wegen Geldwäsche rund 600 Millionen Euro zahlen. Ein entsprechender Vergleich wurde von der New Yorker Finanzaufsicht DFS bekannt gegeben.

Nach dem Vergleich zahlt die Deutsche Bank nun 425 Millionen Dollar an die DFS und 204,46 Millionen Dollar an die britische Finanzaufsicht FCA. Das ergibt zusammen umgerechnet etwa 590 Millionen Euro.

Ermittlungen laufen seit 2015

Die Strafzahlung ist das Ergebnis einer mehrjährigen juristischen Auseinandersetzung mit britischen und US-Behörden in einem russischen Geldwäsche-Skandal. Die Ermittlungen in dem Fall liefen seit Mitte 2015.

Im Zentrum der juristischen Aufarbeitung standen mangelhafte Kontrollmechanismen der Bank. Ausgelöst wurde die Rubel-Affäre durch Verfehlungen eines Händlers in der Niederlassung des Geldhauses in Moskau. Diesem wurde Korruption zur Last gelegt.

Kunden sollen versucht haben, über die Filialen der Deutschen Bank in Moskau und London rund zehn Milliarden Rubel Schwarzgeld zu waschen.

Deutsche-Bank-Aktie kräftig im Aufwind

Die Strafzahlung wird an der Börse als Fortschritt bei der Aufarbeitung von Rechtsstreitigkeiten gewertet. Börsianern zufolge fällt die Summe zudem weniger hoch als befürchtet aus. Die Aktien der Deutschen Bank legten daraufhin nach der Verschnaufpause der vergangenen Tage wieder den Vorwärtsgang ein und stiegen am späten Vormittag um mehr als zwei Prozent. 

"Die Höhe der Zahlungen ist insgesamt akzeptabel und liegt deutlich unter den Erwartungen von 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro", schrieb Analyst Christian Koch von der DZ Bank in einer ersten Einschätzung. Die Deutsche Bank habe zudem einen "tendenziell großen und schwer abschätzbaren Rechtsstreit" beigelegt.

Fall noch nicht ganz überstanden

Koch bleibt dennoch vorsichtig und verwies dabei auf die Kapitalausstattung des deutschen Branchenprimus sowie noch ausstehende Rechtsstreitigkeiten.

So ist der aktuelle Fall zwar wohl weitgehend abgehakt, ganz überstanden ist er aber noch nicht, da sich auch das US-Justizministerium eingeschaltet hatte. Dort laufen gesonderte Untersuchungen.

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