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Carsten Kengeter: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche-Börse-Chef

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Razzia in Frankfurt  

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche-Börse-Chef

02.02.2017, 07:39 Uhr | dpa, AFP

Carsten Kengeter: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche-Börse-Chef. Carsten Kengeter, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse Group, steht im Fokus der Frankfurter Staatsanwaltschaft. (Quelle: dpa)

Carsten Kengeter, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse Group, steht im Fokus der Frankfurter Staatsanwaltschaft. (Quelle: dpa)

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt gegen Deutsche Börse-Vorstandschef Carsten Kengeter wegen des Kaufs von Aktien des Dax-Konzerns. 

Ein Sprecher der Deutschen Börse sagte der Nachrichtenagentur AFP, geprüft werde ein Aktienkauf vom Dezember 2015. Es geht damit um ein Geschäft zwei Monate vor der Bekanntgabe der Fusionspläne mit der Londoner Börse.

Nach übereinstimmenden Informationen von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" wurden Räume am Hauptsitz der Deutschen Börse in Eschborn durchsucht. Neben der Staatsanwaltschaft waren demnach auch Beamte der Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht (BaFin) zugegen. Eine Sprecherin der BaFin wollte die Berichte nicht kommentieren.

Aktien im Wert von 4,5 Mio. gekauft

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Deutsche Börse teilte mit, Kengeter und das Unternehmen kooperierten "in vollem Umfang" mit der Staatsanwaltschaft.

Kengeter habe die Anteile am 14. Dezember 2015 im Rahmen des neuen Vorstandsvergütungsprogramms des Konzerns erworben, das Investments des Führungsgremiums in das Unternehmen vorsehe. Kengeter kaufte an dem Tag 60.000 Aktien im Wert von insgesamt 4,5 Millionen Euro, wie aus öffentlichen Unterlagen der Deutschen Börse hervorgeht.

Vorwurf lautet Insiderhandel

Die Deutsche Börse hatte im Februar 2016 - also zwei Monate nach dem Kauf des Aktienpakets - verkündet, sich mit der London Stock Exchange zusammenschließen zu wollen. Danach stieg der Aktienkurs beider Unternehmen deutlich. 

Nach Angaben der "Wirtschaftswoche" werfen die Ermittler Kengeter Insiderhandel vor. Sollte der Vorstandsvorsitzende demnach schon zum Zeitpunkt des Aktienkaufs von einer möglichen Fusion mit der London Stock Exchange gewusst haben, könnte er bewusst von den steigenden Kursen nach Bekanntwerden der Fusionspläne profitiert haben.

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